Mugisches Gymnasium
meingcehaftliche Seelenpflege u.
„übung. Sie vollzieht gich im
Erlebnis, in der rhythmischen
Bewegung und in der Musik-
augübung ebengo wie in der
Feier oder der Weihestunde
einer Gemeinschaft, Sie be-
deutet daher Erhöhung des per-
gönlichen Seins, gleichzeitig aber
auch Steigerung der Gemein-
gehaftskräfte und der Gemein-
gchaftsbindung. KE. Krieck hat
darauf hingowiesen, daß die ur-
sprünglichs m. KE. durch die
RationaliSierung des neuzeit-
lichen Lebens zerstört wurde
und in der Schule von ihr allein
der technische und mugikalische
Unterricht als Vach übrigblieb.
Die neue Brziehung und der zu
formende ganzheitliche Mensch
fordern auch eino neue m, 8.
„durch die YVormgewalt der
rhythmischen Künste“. In be-
Sonderem Maße dienen der m,
14. die ihr gewidmeten Lager
der HJ. -- L.: 8. Krieck, M. L.,
1933, 194083; W. Kircher, Mu-
gigche Nationalerzicehung, 1938.
MusSisches Gymnasijium, höhere
Jungenschule mit dem Ziele
einer planmäßigen Förderung
der musischen (hier muslt-
kalischen) und Kkünstlerischen
Anlagen der Jugend. Das
M. G. nimmt Jungen auf,
„die musikalisch außerordent-
lich begabt gind und in ihren
körperlichen und unterricht-
lichen Leistungen erheblich über
den Durchschnitt hinausragen“
(Erl. d. REM. vom 27. 3. 1939).
Im Mittelpunkt steht die musi-
kalische Erziehung mit gegang-
licher und instrumontaler Aus-
bildung 80wie allgemeinen mu-
Siktheoretischen Fächern. Um
diese mugische Fachgruppe wer-
den die wissenschaftlichen Fä-
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Müttererziehung
cher ginnvoll gruppiert. In Auf-
bau und Lehrplan entspricht
das M. G. der Obergschule, hat
aber eine 3. und 4. Grundschul-
klasse als Vorstufe. Es igt ver-
bunden mit einem Schülerheim.
Die Abgolventen legen zum
Schluß eine musgisch-gymna-
8tisch-wisgengchaftliche Reife-
prüfungab, dieihnen den Zugang
zu allen, vorwiegend jedoch
künstlerischen Berufen eröffnet.
Musische Gymnagien bestehen
in Frankfurt a. Main (Seit 1939)
und Loipzig (Seibt 1941). Die
Errichtung weiterer Anstalten
iSt geplant.
Mutter und Kind, Hilfswerk „M.
u. IK. in der NSV, gegründet
1. J. 1934, hat die Aufgabe,
erbgesunde und für das Volks-
ganze wertvolle Familien zu
fördern und zu unterstützen,
insbes. durch Hilfsmaßnahmen
für Mütter und Kinder. Die
wichtigsten Aufgabengebiete
gind: Die wirtschaftliche Yörde-
rung von Familien, die gich in
Not befinden, die Betreuung
von Müttern und werdenden
Müttern und die Pflege und
Betreuung von Bänglingen,
Kindern (Kindergärten, Horte,
Landverschickung) und Jugend-
lichen (Jugendhilfe),
Müttererziehung, auch Mütter-
Schulung, die planmäßige Vor-
bereitung des Mädchens und
der Frau auf ihre Aufgaben als
Mutter. Im Deutschen Reich
wird die M. getragen von
dem Willen zur Volksge-
meinschaft und von dem Be-
wußtsein der Bedeutung der
Mutter für die Zukunft des
Volkes. Sie erstreckt Sich auf die
Pflege und Brziehung der Kin-
der, auf Gesundheitspflege und
bhauswirtschaftliche Schulung,

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