Muttersprache
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Nachhilfcunterricht

Träger der M. ist vor allem
der Reichsmütterdienst
im Deutgachen Yrauenwerk, Er
wurde i. J. 1934 geschaffen mit
der Aufgabe, die Frau als Haus-
frau und Mutter zu unterstützen
und eine gesunde PVamilien-
gründung und Familienführung
zu fördern. Er richtet in den
Städten zahlreiche Mütter- und
Bräuteschulen mit Lehrgängen
von 4 bis 6 Wochen und auf
dem Lande Wanderlehrkurse
ein. In ihnen wird durch fach-
Jich vorgebildete Lohrkräfte
Unterricht in der Hanghalt-
führung (mit Kochen, Nähen,
Waschen und Plätten), in der
Geanndheitsführung (mit allge-
meiner (fegundhreitspflege, häug-
licher Kranken- und Säuglings-
pflege) und in Erziehungsfragen
(eimscht. Heoimgestaltung, Ba-
steIn, Brauchtums- und Volks-
tumspflege) erteilt. Zentrale
Stätte für die Ausbildung und
Nachschnlung der Lehrkräfte
ist die Reichasmütterschule in
Berlin. > NS.-Frauenschaft,
Muttersprache, deutsche, wäh-
rend des späteren MA.gs in
den höheren Bildungsschichten
wenig gepflegt u, vielfach ver-
üchtlich gemacht, wurde erst 86it
dem 16. Ih. (Luther) zu einer
einheitlichen deutschen Volks-
gprache fortgebildet und fand
geither lJangsam in Schrifttum
und Dichtung und geit etwa
1700 (Thomagings) auch in der
Wissenschaft Verwendung. Ihre
vollendete Ausprägung erfuhr
gie in dem klassischen dentschen
Schrifttum gegen Ende des
18. Ihs. Die Romantik und die
an gie anschließende mutter-
gprachliche Bewegung sahen
in ihr ersfmals einen un-
mittelbaren Ausdruck des deut-
chen Volkstums und erzwangen
ihr eine angemessene Pflege im
Unterricht aller Schulen. Die
nationalsozialistigebes Schule
gicht eine ihrer wesgentlichsten
Aufgaben in der muttersprach-
lichen BKrziebung, und zwar
nicht allein im Rahmen des
Sprachunterrichts bzw. des
Deutschunterrichts, gondern im
gesamten Unterricht. Die Ju-
gend goll im mündlichen und
gehriftlichen Gebrauch der M.
geübt werden, gie lieben lernen,
Ehrfurcht vor ihr empfinden
und gie als einen lebendigen
Ausdruck der deutschen Volks-
geele empfinden. -> Dentsch-
unterricht, -- L.: R, Hilde-
brand, Vom Deutschen Sprach-
unterricht, 1867,1930'?;1,, Weis
gerber, Die volkhaften Kräfte
der M.. 1939; H. Stahlmann,
Vom Werden und Wandel der
M., 1940.
Muttertag, in der Zeit nach dem
Weltkriege in verschiedenen
Ländern, zuerst Nordamerika
eingeführt, wird in Deutschland
geit dem Jahre 1933 am zweiten
Sonntag im Mai jedes Jahres
gefeiert. Der AL, ist in Deutsch-
land der Tag der Ehrung der
deutschen Mutter und der Er-
ziehung zur volksbe wußten und
artgerechten deutschen Familie,
Nachahmung, die frühkinlliche
Porm des Lernens, geht in
iblren ersten Frscheinungs-
formen nicht rational, 8sondern
meist imnstinktiv und teilweiso
wnbewußt, vor sich, Aber auch
in der späteren Erziehung muß
bes. auf dem Gebiete techni
chen Könnens von der N. Cic-
branch gemacht werden,
Nachhilfeunferricht zur Vörd«.
rung gschwächerer, aber nicht
hilfsschulfähiger Kinder wird

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