Paritätische Schule
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Parteciamt)]. Prüfungskomm.

erbung bedingte Wiederholung
der Entwickhung seiner Art oder
Rasse (Phylogenese) gsei; auf
naturwissengehaftlicher Grund-
Jage in exakter Weise von dem
Zoologen Ernst Haeckel (1834
bis 1919) nachzuweisen (bio-
genetisches Grundgesetz) und
von anderen später auf das scec-
lische Leben zu übertragen ge-
gucht (psychogenetischesGrund-
gesetz). Die Ueberzeugung von
der P. der geistigen Entwick-
Jung ist Seit dem 18. Ih.
lebendig. Sie bildete eine Grund-
ansicht der deutschen Auf-
klärung und der idealistischen
Philosophie u. Pädagogik, wurde
Ww. 8. von Legsgaing, Pestalozzi,
Herbart und Yröbel vertreten
und z. "1. erzieherisch ver-
wertet (z. B. von Herbart in der
80g. -> Kulturstufentheoric).
Sie knüpſt an die 'Patsache an,
daß der Mensch biologisch 80wie
geistig das Erbe der Vergangen-
heit in sich trügt und im Wachs-
tum des einzelnen wie der Rasse
gich eine Ueberschichtung ur-
tümlicher FErlebnisweisen (der
Tiefenschicht) mit rationalen
und bewußtseinsgesteuerten
Willensschichten vollzicht. In
diesem Sinne ist der Satz von
der P, ein Bestandteil zahl-
reicher biologisch begründeter
jugendkundlicher Angätze der
Gegenwart und liegt ebenso der
Wahrnehmungstheorie 1, ->
Jaenschs wie der Entwicklungs-
psychologie O. -> Krohs oder
(in anderer Weise) der Lebens
Philosophie von L, Klages zu-
grunde, -- 1,,: PV, A, van
Scheltema, Die geistige Wieder-
holung, 1937.
Paritätigehe Schule, Simultan-
Schule, alter Ausdruck für -+
Gemeinschaftsschule.
Parochjalschulen -> Pfarrschu-
Jen.
Parteiamtliche Prüfungskom-
misSion zum Schutze des NS.-
Schrifttums (PPXK.), Berlin W35,
Yriedr.-Wilhe]lm-Str. 13, durch
Er]. vom 16. 4. 1934 errichtete
Stelle der NSDAP. mit der Auf-
gabe, „darüber zu wachen, daß
dasnationalsozialistische Ideen-
gut nicht von Unberufenen ver-
fälscht und in einer die Ocffent-
lichkeit irreführenden Weise
geschäftlich ausgewertet wad“.
In Verfolg dieser Aufgabe ob-
liegt ihr die Prüfimg aller po-
litischen, wirtschaftlichen, kul-
turellen und allgemein-welt-
anschaulichen Bücher, Sowie
aller derjenigen Schriften, die
in historischen, bes. biogra -
phischen Darstellungen führen-
der Persönlichkeiten der NS-
DAP. 8ich mit Wesen und
Ziel der Bewegung befassen,
aus nat.-80Z. Grundhaltung ge-
gehriceben Sind oder sich als
Beitrag zur Ausgestaltung des
nationalsozialistischen Weltbil-.
des erklären. Zu ihrem Prür-
ſungsbereich gehören auch Ka-
Jendergehrifttum 8o0wice Disser-
tationen (bes. mit politischen
"Phemen). Sie wertet, ordnet und
Sichtet das vorhandene Schrift.
tum und erteilt für die im
engeren Sinne nationalsoziali-
Stischen Werke den Unbedenk-
lichkeits- bzw. NS.-Bibliogra-
Phicvermerk. An ihrer Arbeit
wirken alle an der Schriſttums-
betreuung beteiligten Partei-
Stellen durch ihre Zugehörigkcit
zum Lektorat der PPK, mit.
Sie ist gomit Treuhänder der
NSDAP, gegenüber den schrift-
tmspolitischen Stellen des
Staates. Sie arbeitet mit dem
Reichspropagandaministerium,

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