Personalbogen
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Porgönlichkeitsforschung

VYrbeharakterkunde). Stärkere
P.en kommen im allgemeinen
zusammen mit festeren PVorm-
vorstellungen, schwererer Um-
sftellbarkeit auf neue Erlebnisse,
fester Aufmerkgamkeit und ge-
ringerer Vähigkeit zur Mehr-
ſacharbeit vor. Auch bei Kin-
dern treten die Unterschiedeo
bereits deutlich hervor und er-
fordern bes. bei dem Uebergang
zu neuen VYächern oder Stoſſen
Beachtung. -- 1.: G. Pfahler,
Warum Frzichung trotz Ver-
erbung ? 1940.
Personalbogen, Beobachtungs-
und Merkbogen zur Erfasgung
der Kinzelmerkmale eines Men-
gehen hinsichtlich Sciner Körper-
lichen, charakterlichen und gei-
gtigen Verfaggung, ciner Pähig-
Keiten, geines Leistungs- und
Gesundheitszustandes, Sgeiner
VErbgesundheit, einer Familie,
geiner hüäuslichen und gonstigen
Verhältnisse. Die Angaben wer-
den gewonnen durch eine ein-
malige Erhebung oder durch
Jaufend nachzutragendo Beob-
achtungen und Erfahrungen,
Die P. treten gewöhnlich in den
Dienst der Leistingsbegutach-
tung, der Berufsberatung, der
Gegsundheits- und Eheberatung,
der Sippen- und XYrbgegund-
heitspflege und bilden ein Hilſs-
mittel der Anslese.
In den Öffentlichen Schulen
wird statt eines allgemeinen
P.s gewöhnlich nur cin Ge-
gundheitsbogen geführt. Yür
die Schüler von Hilfsschulen
oder für gittlich gefährdete Kin-
der wurden in einer Reihe von
größeren Städten vielfach be-
reits vor dem Weltkriege aus-
führliche P, geführt. Durch Jrl.
des REM. vom 2.3. 1940 wur-
den für die Iilfsschulen ein-
heitliche P. vorgeschrieben. Sie
enthalten neben pergonalen,
gippenkundlichen und körper-
lichen Angaben genaue Kintra-
gungen über die Entwicklung
in leiblicher, geistig-scelischer,
gesundheitlicher, «harakterli-
cher und gsozialer Hingicht vor
und während der Hilfsschnulzeit
und werden nach der Schul-
entlassung von der Berufsschule
fortgeführt. -> Gesundheits-
pflege.
Persönlichkeit, Inbegriff des
Pergongeins ; die Person im Hin-
blick auf ihren charakterlichen
Cesamtgehalt und auf die
VYähigkeit, gittliche, politische,
kulturelle oder erzicherische
Aufgaben auf Grund eigener
Vingicht, Stellungnahme und
Verantwortung gelbständig zu
Jögen. Die P. stellt eine in
gich geschlossene, Jeiblich-scc-
lische Finheit dar, die aus dem
Mutterboden der Rass6 und
des Volkes als deren Glicd
hervorwächst, gleichwohl aber
ihrerseits das Leben der Gc-
meinschaft mitgestaltet und bo.
stimmt. Frzicherisch besteht
vine der Wechselwirkungen zwi-
chen der PY. und der Gemcin-
gehaft in der Prügung der P.
durch die Gemeinschaft und
umgekehrt dez Gemoeinschaſt
durch die wirkliche P. Die
führende P. erzicht also durch
ihre Wirksamkeit die Gemein-
Schaft ihres Lebensbereichs nach
ihrem Gesetz und wirkt damit
typuszeugend und schöpferisch
zugleich, <> Charakter, UVr-
ziehung.
Persönlichkeitsforgehung, «-
meingame Aufgabe der psycho-
logigschen und biologischen An.
thropologie, Sofern dieso gich
auf den Gegamtaufbau der

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