P3ychogen 341 Psychologie
allem jüdischer Propaganda bauen. Bei Herbart und Seinen
zeitweise die Seeclenkundo bes.
des Ausglandes. Sein mechanisti-
scher Charakter ist der Aus-
druck typisch jüdischer Geistes-
haltung,
Psyehogen (griech, auf gecli-
chem Wege entstanden), 8cC-
ligch bedingt; psychogene Er-
scheimnungen (z. B. Erkrankun-
gen) Sind golche, die ihre Knt-
sgtehung Seeclischen Ursachen
(wie starken Erregungen, be-
Stimmten Frichnissen) verdan-
ken.
Psyebographie (von griech.
Seele, Schreiben), möglichst voll-
Ständige PSychologische Be-
gehreibung einer einzelnen Per-
gon mit Hilfe einer genauen und
übersichtlichen Aufstellung aller
geelischen Kinzelgegebenheiten.
Psyehologie (griech. Seelenlebre,
Scelenkunde), die Wissenschaft
vom Seclischen Leben. Sie wur-
de bereits von der griech. Phi-
losophie als Teilaufgabe emp-
funden, aber erst in der neueren
Zeit zu einer eigenen WISSCH-
schaftlichen Disziplin ausge-
baub. Neben der Seit dem 17. Jh.
herrsSchenden cCartogianischen
Auffasgung (-> Descartes), das
gecliscche Leben bestehe anus-
Schließlich in der Bewußtseins-
tätigkeit, entstanden Angätze
zu einer umfagsenderen Scelen-
Ichre schon bei Leibniz und 8pä-
ier in der deutschen -> Roman-
tik (z. B. bei Carus). Im Gegen-
gatz zur ülteren unkritischen
und spekulativen Ps. getztoe Sich
seib dem Knde des 18. Jhs. das
Bestreben durch, die psycho-
logische Forschung auf exakte
Verfahrensweisgen zu gründen
und gie zu einer experimentellen
Wissenschaft nach dem Muster
der Naturwissenschaften auszu-
Schülern war gie im wesent-
lichen eine mechanistische Vor-
gfellungslehre auf metaphysi-
cher Grundlage. Um die Mitte
des 19. Jhs. erhielt sie Anregun-
gen von geiten der - Pgsycho-
physik Th. Yechners, der sinnes-
phvsiclogischen FPorschungen
Johannes Müllers und Helm-
holtz" und endlich durch die
Gehirn- und Nervenphygiologie,
Die P8. des ausgehenden Jahr-
hunderts war im ganzen genom-
men Positivistisch-mechani-
Stisch, Ihren Hauptgegenstand
bildeten die Bewußtseingele-
mente einschl, ibrer physiologi-
Schen Voraussetzungen. Ihre
Methode war induktiv bzw.expe-
rimentell. H. Kbbinghaus, G. 15.
Müller und Th. Ziehen waren
ihre bervorstechendsten Ver-
treter. Begonders groß war
der Kinflaß von Juden, die bis
zur Machtübernahme 1. J. 1933
eine teilweise geradezu beberr-
Schende Rolle in ihr spielten.
Mit dem Beginn des 20. Jhs.
Sctzte eine fortschreitende
velbstbesinnung, gleichzeitig
aber auch eine Krweiterung des
Seelonkundlichen YVorschungs-
bereichs ein. Schon W,.-+ Wundt
hatte auf den aktiven, von innen
her gesteuerten Charakter der
geclischen Erlebnisse hingewie-
gen. An die Stelle der ASssozia-
tions- und KElementen-Ps. trat
die -+ Ganzlheits-Ps., die die
Peele als eino > Strukturcin-
heit ansah (FV. Krueger). Die all-
gemeine psychologische PFrage-
Stellung wurde ergänzt durch
die + Entwicklungs-Ps. mit
Ihren Sonderaufgaben vor allem
auf dem Goebicte der Kinder-
u. Jugend-Ps. (Spranger, Iroh,
Jacnsch). Der Zusammenhang

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