Psychotochnik
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Pubortät

Konstante für ein bestimmtes
Sinnesgebiet.)
Psychoteechnik (von griech. Scele
und Kunst), die Anwendung
Psychologischer Erkenntnisse u.
Verfahren auf bestimmte Auf-
gaben des kulturellen und zivili-
gatorischen Lebens, gewöhnlich
unter Heranzichuing tech-
nischer Prüfmittel. Lin Haupt-
gebiet der Ps. ist die Prüfung
von Personen und Arbeitsver-
fahren unter dem Gezgichts-
punkt der Leistungsverbesse-
rung und Gegundheitspflege.
Die zeitweilige Ueberschätzung
der Ps. und die z. TU. ungerecht-
fertigto Ausbreitung psycho-
technischer Prüfverſalren ist
heute einer Beginmnung und Be-
grenzung ihres Anwendungs-
bereichs gewichen. Ja, die Her-
aushebung einer begonderen Ps,
aus der Gegamtpsychologie wird
mit Recht abgelehnt. Die haupt-
gächlich experimentellen Prüf-
verfahren werden nur noch als
eine von vielen Sonderformen
derseclenkundlichen Hilfsmittel
betrachtet. -- Ztschr,; Indu-
striclle Ps. (scit 1924).
Psychotherapie (von gricch,.
Seele, heilen), eigentlich Scclen-
heilkunst; Verfahren zur Hei-
lung Seclischer Vehlentwickhm-
gen oder Erkrankungen auf dem
Wege Seelischer LKinwirkung,
beim Kinde und Jugendlichen
vor allem in Verbindung mit an-
gemesgener erzicherischer Bo-
einflussung. Die wirkungsvollste
P. ist zugleich Erziehung. Bes.
in der Ileilerziehung ist eine
enge gegenseitigs Durchdrin-
gung von Heil- und Frziehungs-
verfahren und daher eino
Zusammenarbeit von Arzt
und BFirzieber vielfach uner-
Jäßlich.
Pubertät (von lat. Geschlechts-
reife, Mannbarkeit), Zeit der
Geschlechtsreifung, bedeutsam«
gter Linschnitt des > Jugend-
alters, sctzt in der deutschen
Bevölkerung bei Jungen etwa
vom 13., bei Mädchen etwa vom
12. Lebensjahr ab ein. Die P,
bildet das letzte Stadium der
biologischen Reifung und endet
mit der Brreichung der Zeu.-
gungsfähigkeit. MAnatomisch-
physiologisch äußert gie Sich in
der Vortentwicklung der Ge-
gehlechtsorgane und der Aus-
bildung der 80g. g8ckundären
Gegschlechtsmerkmale (Stimm.
wechsel, typische Behaarung,
Vettablagerungen, Menstrua.
tion), Scelisch in stärkerer Un.
ausgeglichenheit, Hrregbarkeit
und Phantagictätigkeit, im der
Veberwertigkeit einzelner Jr-
lebnis-, Gefühls- und "Trich-
gruppen und in dem Hinneigen
zum anderen Geschlecht. Die P,
bildet damit einen Teil der
Wachstumserscheinungen der
Reifezeit. Sie ist wahrschein-
lich in erster Linie eine Polos
der Weiterentwicklung und
Ümstelhing des endokrinen
Drügensystems, zu dem auch
die Geschlechtsdrügen gehören,
Der Zeitpunkt ihres Kintretens
hängt weitgehend von der Ras-
genzugehörigkeit ab. In zweiter
Linie haben auch klimatische,
ßoziale und erzieherische Vak-
toren einen gewigsen KJinfluß
auf das Wachstums- und Reiſe.
tempo. So scheinen die stärkerg
Sonneneinwirkung und die Be.
tonung der Leibeserziehnung cino
BeschlJeunigung der Reifung
und damit eine gewisse Vor-
verlegung der P. zu bewirken,
-+ Entwicklung, Körperliche
Entwicklungs -=--+ 1.: K,

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