Rasse
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Rasse

Leistungen, früher üblich zur
Gewinnung einer Ueberzicht
über die Linzelleistungen und
zur Vörderung des Wetteifers
unter den Schülern, wird im
Doutschen Reich gegenwärtig
allgemein abgelehnt. Gegen eine
R. sprechen u, a. die Schema-
tigierung und die dabei unver-
meidliche Zerstlörung der Ge-
meinschaft, = Schulklasse.
Rasse, Ordnungsbegriff der Bio-
logie, insbes, der Menschen-
kunde oder Anthropologie;
Grundbegriff der nationalsozia-
Jistischen Weltanschauung. Un-
ter R, versteht man eino
„Menschengruppe, die ich
durch die ihr eignende Ver-
einigung körperlicher Merkmale
und geelischer Ligenschaften
von jeder anderen (in golcher
Weiso zusammengeſaßten) Men-
gehengruppe unterscheidet und
immer wieder nur ihresgleichen
zeugt“ (Günther). Die R. be-
dingt 80 nicht allein die körper-
liche Kigenart, sondern gie ist
gleichzeitig Prägerin einer be-
gtimmten Scelischen Haltung
und eines einheitlichen Lebens-
gtils. Als Grundlage lebendigen
Volkstums ist gie zugleich die
zeugende Kraft des geschicbt-
lichen, politischen und kultu-
rellen Lebens, wirkt als form-
und ginngebendes Prinzip durch
Gemeinschaftu. einzelnen, durch
Geschichte u, Gegenwart, durch
Weltanschanung, Religion,
Kunst u. Wissenschaft bindurch
u. bildet den zusammenhängen-
den Lebensstrom, aus welchem
alle Linzeläußerungen verstan-
den werden mügsen.
Die Kultur- und Bildungs-
fähigkeit der R.n ist nach Höhe
und Richtung verschieden. Die
größte 8achöpferische Wirkung
wird da erreicht, wo hervor-
ragend begabte R.n durch die
Präge-, Zucht- und Auslesec-
wirkung eines erzicherischen
Systlems geformt werden, das
gich in Maßnahmen und Bil-
dungsinhalten von der Wesgens-
art der R, leiten läßt, eine
der rasgischen Kigentümjlich-
keit angemesseneo Wirkungs-
weise entfaltet und gleichzeitig
durch Aufruf die Willenskräfte
zur höchsten Leistung anspornt.
Die Völker der Gegenwart
gind aus mehreren R.n-Kernen
zugsammengesctzt. Auch dag
deuitsche Volk weist vergschic-
dene rassische Bestandteile auf,
unter denen jedoch die nor-
digehe R. mengenmäßig am
stüärksten vertreten ist. Dies6
isb eine langköpfige, schlanke,
belle R. von einer durchschnitt-
Jichen Körpergröße von 1,75 m
mit langen Gliedern, 8chmalem
Gesicht undetbwas zurückgeneig-
ferStirn. Sie herrscht gegenwär-
tig hauptsächlich im Norden u,
Nordwesten Kuropas vor und
kommt in einzelnen Gegenden
Dänemarks und Skandinaviens
noch verhältnigmäßig rein vor.
Die nordische R. stellt zahlreiche
begabte und schöüpferische Men-
gchen, vor allem Staatsmänner,
Soldaten und überhaupt Führer-
naturen. Der Mensch nordischer
R. ist ruhig, Sachlich, zurück-
haltend bis zur Steifheit, doch
gtrebgam und auf Leistung,
Unternehmertum und Koloni-
gation ecbenso wie auf Vorgehung
und Philosophie gerichtet.
Die Geschichte Kuropas ist zu
einem wesentlichen 'Poil das
Werk nordragssischer Völker, die
geil dem 2. Jahrtaugend v.d. Zir,
eine hohe Kultur entwickelten,
in zahlreichen Wanderungen bis

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