Reichspropagandaminister
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Reichsschulpflichtgesetz

dentenschaft mit dem Ziel der
fachlichen Erziehung und welt-
anschaulichen Schulung der 8stu-
dierenden Jugend im Rahmen
des -+ Reichsberufswettkamp-
fes. Scit dem Jahro 1936 stcht
die Teilnahme den Studieren-
den aller Hoch- und FYach-
gehulen offen, Der R. erstreckt
gich auf die wissenschaftliche
Erarbeitung zahlreicher volks-
wichtiger Aufgaben auf allen
Gebieten der Kultur- u, Natur-
wissenschaften. Die Durchfüh-
rung erfolgt in Form von Linzel-«
und Gemeinschaftsaufgaben.
Reichspropagandaminister
(Reichsminister für Volksauf-
klärung und Propaganda), i. J.
1933 geschaffenes Ministerium
mit der Aufgabe, die Ziele der
Regierung durch Aufklärung
und Werbung zu unterstützen,
die Unterrichtung der in- und
ausländischen Ocffentlichkeit
zu fördern und die nationale
Kultur zu betreuen. Staatliche
Organe des R.s in den Gauen
mit dem Charakter von Reichs-
behörden gind die Reichspropa-
gandaämter. Der R. ist als Prä-
gident der + Reichskultur-
kammer gleichzeitig verant-
wortlich für die Führung des
deutschen Kulturlebens und für
die gesamte geistige KLinfluß-
nahme auf das deutsche Volk
in kultureller Hingicht, R. ist
Dr. J. Goebbels. --- L.: (1. W.
Müller, Das R-ichsministerium
für Volksaufklärung und Pro-
aganda, 1940.
teichsprüfunggamt für das
Lehramt an höheren Schulen
beim REM,., wurde durch irl.
d. REM. vom 4. 9. 1939 gebil-
det aus dem Philologischen
Landesprüfungsamt, 1%s hat die
einheitlichb Bearbeitung aller
Angelegenheiten zur Aufgabe,
die die Pädagogische Prüfung
(für das Lehramt an höheren
Schulen) betreffen. Dem R. un-«
terstehen die einzelnen Prü-
fungsämter in den Ländern.
Reichssehule des NS.-Lehrer-
bundes befindet 8ich in Donn-
dorf bei Bayreuth. Sie wurde
1. 9. 1938 gegründet und dient
der weltanschaulichen Augrich-
tung derjenigen Erzieher, die
mit Erfolg durch die Gauschu-
len des NSLB. gegangen gind,
-> Vührerzschulen.
Reichsschulkonferenz, vom
Reichsinnenminister einberufse-
ne Vergammltlung zahlreicher
Pädagogen und SchulJmänner,
die in der Zeit vom I1. bis
19.6.1920 in Berlin tagte und zu
den Schul- u, Erziehungsfragen
Stellung nahm. -- 1.: Die R,.,
Amtlicher Bericht, 1921; Die R.
in ihren Ergebnissen, 1920.
Reichsschulpflichtgesetz (Ges,
über die Schulpflicht im Dent-
schen Reich) vom 6. 7. 1938
(mit Aenderungen v. 16.5.1941),
getzt die allgemeimeSchulpflicht
einheitlich für das ganze Reich
fest und gichert dadurch „die
Erziehung und Unterweigung
der dentschen Jugend im Geiste
des Nationalgozialigmus“, Das
R. umfaßt Bestimmunger, über
die Volksschulpflicht, dicHaupt-
Schulpflicht und Berufsschul-
pflicht. Die Volkgsschulpflicht
dauert acht Jahre. Sie beginnt
mit dem Anfang des Schuljahres
in demjenigen Kalenderjahr, in
welchem ein Kind das6. Lebens-
jahr vollendet. Zum Beguch der
Volksschnle gind alle Kinder
verpflichtet, 80weit für ihre Ir-
ziehung und Unterweisung nicht
anderweitig augreichend goegorgt
ist, zum Beosuch der Haupt-

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