Schulgemeinde
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Schuljugendwalter

(> Kinderbeihilfen) gewährt,
wenn die zu fördernden Kinder
geistig und körperlich leistungs-
fähig gind. -- L.: Das preußi-
scho Sch.-Ges,, hg. v. Fricbe
und Klamroth (Weidm. Tasch.),
1939.
Schulgemeinde, Einrichtung der
öffentlichen Volks-, Mittel- und
höheren Schulen, die durch Er],
d. REM. vom 24. 10. 1934 ge-
gehaffen wurde und an die
Stelle der früheren Klternbeiräte
tritt. Die Sch. wird gebildet von
der Gesamtheit der Lehrer und
Kiltern, die zu einer Schule ge-
hören. Ihr Führer ist der Schul-
leiter. Er beruft zu geiner
Unterstützung in der Sch. zwei
bis fünf Berater aus den Kreisen
der Elternschaft. Hinzu trittein
von der HJ. entsandter Jugend-
führer. Die Bernfenen bilden
mit dem Jugendführer und dem
Leiter die -> Jugendwalter der
Sch. Zu den Aufgaben der Sch,
gehört die Besprechung der na-
LionalsozialistischenErzichungs-
ziele 80wie der begonderen Fra-
gen, die gich hieraus ergeben
(wie Rassen- und Erbfragen,
Krbgesundheitslehre und JVVa-
milienfürsorge), die Mithilfe an
der Verbesserung der Schule,
die Förderung der Gemeinschaft
aller an der Erziehung Be-
teiligten durch gemeinsame Ver-
anstaltungen und die Behand-
Jung erziehungskundlicher Fra-
gen. Vgl. aber - freie Sch.
Schulgesgundheitspflege =- Ge-
Sundheitspflege, Jugendgesund-
heitspflege, Schularzt.
Schulhelfer, Seit dem Jahre 1939
im Volksschuldienst eingesetzte
Hilfskräfte, die in Lehrgängen
von drei Monaten auf ein-
zelnen Lehrerbildungsanstalten
(Hirschberg, Lauenburg, Frank-
furt a. O0.) ausgebildet werden
oder eine Lchrberechtigung (wie
Turn- und Sportlehrer, Haus-
haltslehrerin) bereits besitzen.
Die Kingetzung von Sch.n ist
eine Notmaßnahme, durch die
dem Lehrermangel, bes. in den
wicdergewonnenen Gebieten des
Ostens, begegnet werden Soll,
Zu den Lehrgängen werden Per-
80nen beiderlei Geschlechts zu-
gelassen, die Kignung und Nei-
gung zum Erzicherberuf haben,
mindestens den erfolgreichen
Abschluß der Mittelschule nach-
weigen können und zwischen
19 und 30 Jahre alt Sind. Die
Sch. können im Falle der Kig-
nung nach zweijähriger erfolg-
reicher Tätigkeit als Helfer eines
Lehrers zum Studium an einer
Lehrerbildungsanstalt zugelas-
Sen werden und nach neun-
monatigem Beguch dergselben die
erste Lehrerprüfung ablegen,
Kine Regelung hierfür wurde
durch Erl. d. REM, v. 17. 4.
1942 geschaffen.
Schuljahr beginnt auf Grund
der Ferienordnung vom 30. 5.
1941 nach Abschluß der Som-
merforien und endet mit den
Sommerferien des folgenden
Jahres.
Schutjugendwalter, BLKrzicher
einer Schule, der von der HJ.
als Verbindungsmann zwischen
dem Schulleiter und dem zu-
Ständigen HJ.-Yührer vorge-
gchlagen ist; durch Erl. d. REN.
v. 28.3. 1938 gleichzeitig behörd-
lich als-> Verbtrauengslehrer aner-
kannt. Kr hat den Schulleiter zu
entlasten, Lehrern, KYlternschaſft
über die Zicle der HJ. aufzu-
klären und notwendige Ausspra-
chen mit Lehrern, Kiltern, HJ.-
Vührern u. -Angehörigen herbei-
zuführen. Darüber hinaus kann

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