Schulkindeotrgärten
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Schullandheimo

er bei der Geeundheitsfürgorge,
der Kinderland verschickung,
des Schüleraustausches u. a. m.
mitwirken. -> Jugendwalter.
Schulkindergärten, auch Vor-
klassen genannt, von einzelnen
Städten getroffene Linrichtun-
gen zur Vörderung von Schul-
neulingen, die wegen vorühber-
gehender körperlicher oder gei-
Stiger Schwäche den Anforde-
rungen des Unterrichts nicht
entsprechen können, aber auch
nicht für den Besuch der Ililfs-
gehule in Frage kommen. Der
Sch. paßt gich in seiner Ar-
beitsweise mehr dem Kinder-
garten als einem geregelten
Unterricht an, will aber doch
die kindlichen Kräfte plan-
mäßig fördern und ein Mindest-
maß von KRKenntnissen ver-
nötteln, um die Kinder zum
Schluß wieder in die normalen
Volksschulklassen zu entlassen,
Schulklasse (von lat. Abteilung,
Klasse), entstanden aus der
groben ma. HBKinteilung der
vehüler in „Haufen“, wurde als
Janresklasse jim 18. Jh. üblich
und entspricht hente an aus-
reichend gegliederten Schul
gyStemen durchgängig cinem
Geburtsjahrgang. An wenig ge
gliederten Landschulen ſaft 5ie
anch mehrere Jahrgänge zu-
gammen. Zunüächst ist die Sch,
eine nur änßere Zugammen-
ſasgung der Kinder. Zugammen-
gehalten durch die Gemeinsam-
keit des Alters, des Schul-
raumes, does Lehrers und der
Tehraufgaben, formt Sie Sich
aber meist zu einer mehr oder
minder engen Gemeinschaft um,
Die Aufgabe der Schnle izt es,
diezes Gemeinschaſts- u. Mann-
gehaftsbewußtzein zu nutzen
und zu vertiefen, die Schul-
klasse zu einer Arbeits- und
Interessengemeinschaſft zu ma-
ehen u. den (ieist der Kamerad
Schaft auf jede Weise zu för
dern. > Klasseneinteilung,
Schutlandbieime, ländliche An
wesen im Besilze städtischer
Schulen, die einer oder mehre-
ren Schulklassen während eini-
ger Wochen im Jahre den Anf-
enthalt auf dem Lande ermög-
lichen. Meist wird während deg
Woeimaufenthaltes der Unter-
richt in beschränktem Umfange
fortgeführt. Das Sch. Ieistct
wertvolle Dienste für die tr
ziehunggarbeit der Schule und
die Kkörperlich-gesundheitliche
Pflege der Kinder, oll aber dar-
über hinaus der völkisch-politi-
Schen Frziehung, der Pflege der
gesunden ragsischen Kräfte, dor
Kameradschaft und der Sclbst.
zucht dienen, Gleichzeitig för-
dert das Sch. die Verbunden-
heit mit dem Lande, die Uchber-
brückung des Gegensatzes von
Stadt und Land und in Groenz-
gebieten die politieche Frziv-
hung im volksdeutachen Sinne,
Der Unterricht in den Hrimen
gehliecßt aich an die landschaft-
lichen Ciegebenheiten an und
macht die heimatliche Beseied.
ung, den Kampf des Bauern-
tums, den rassiSchen nod ge-
gündheitlichen Zustand der Be-
völkerung, die geschichtlichen
Schickgsale und die volkskund-
lichen Werte in ihrer Bodeutung
ſür die Volks- und Staantszord.
nung sichtbar. Die geländesport.
liche Frtüchtigung erfährt bos,
in Verbindung mit der HJ. hvr-
vorragende Wörderung,.
Zitschr.: Das Sch., hg. v. NS-
LB, (Seit 1927). --- T,,: Das Sch,
um Dritten Reich, herausge“,
vom NS1LB.. 1035.

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