Studium generale
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Suggestion

wesens, die Aufgaben der höhe-
ren Schule, die Grundfragen der
Unterrichtsführung, die dJu-
gendkundeou.diegesetz). Bestim-
mungen, Ordnungen u. lörlassc,
Studium generale, ma. Be-
zeichnung für die YVrühform
der -+ Univergität.
Stufen der kindlichen Entwick-
lung + Entwicklung, Jugend-
alter, Kleinkindegalter, Körper-
liche Entwicklung, Schulaltor.
Sturm, Johannes, * 1. 10. 1557
Schleiden (Kifel), T 3. 3. 1539
Straßburg (Klsaß), bedeutender
prot.-humanistiecher Gymna-
ginlleiter, Seit 1537 in Straßburg,
gah das Ziel des Unterrichts in
der „Sapiens atque eloquens
pietas“ (der weisen und be-
redten Frömmigkeit) und grün-
dete zu dessen KYrreichung unter
Zugammenfasgung vorhandener
kleiner Lateinschulen ein acht-,
gpäter zehnklassiges Gymna-
gium, dem 1566 akademische
Rechte verlichen wurden, nnd
das 1. dJ. 1621 in die Univergität
überging. Als besondere unter-
richtliche Aufgabe betrachteto
St. die absolute und voll-
kommene PBeherrschung des
Giceromianischen Lateins, zu
dem in den oberen Klassen der
griech. Unterricht trat,
Schr.: De literarum Iludis
reecte aperiendis, 15388; 1pi-
atolae elasgienc, 1565,
Sturm, Karl Friedrich, * 12. 6.
1880 in Berlin, Schulmann und
Lehrerbildner, Oberreogierungs-
rat im Sächsischen Ministerium
für Volksbildung, Verfechter
einer deutschen und volksbe-
wußten Erneuerung des Schul-
Jebens. -- Schr.: Die Wicder-
geburt des deutschen Geistes in
der Schule, 1924; Der Ge-
gehichtsunterricht in der Volks-
gehule im nationzl80zialistischen
Staat, 1933; Deutsche Iir-
ziehung im Werden, 1941?,
Südslawien, ehemaliges ->Kroa-
tien, Serbien.
Suggestion (von lat. eingeben,
anraten), die Beeinf]ussungemes
anderen Menschen in Hinsicht
auf seine Denk-, Gefühls- und
Willensabläufe; i. e S. das
beabsichtigte Hervorrufennicht
genügend motivierter I1land-
Jungen bei einem anderen
(Vremd-S.) oder bei Sich seclbst
(Selbst-S.). In gewissem Aus-
maße ist die 5. im gesamten
Leben wirksam. Auch die er-
zieherisch6 Wirkung beruht
nicht gelten auf suggestiven
Binflüssen. Bes, in der Fr-
ziehung des kleineren Kindes
gind guggestivo Hilfen fasb un-
entbehrlich. Das Ziel der Sr-
ziehung isb es jedoch, den
Menschen von bloßen 8.8-Wir-
kungen möglichst unabhängig
zu machen und gein Handeln
und gein eharakterliches Ver-
halten auf Seine eigenen Knt-
geheidungen zu gründen, Die
Boeinflußbarkeit (Suggestibili-
tät) wechselt je nach Entwick-
Jungsstufe, Gesechlecht und Bil-
dungshöhe. In abnormer Steige-
rung isb Sie vorhanden bei 1y-
sterikern (->Hpysterie). inen
gehlafartigen Zustarch mit
starker Suggestionsbereitachaſt
gtellt die Hypnose (von gricch,
Schlaf) dar. Sie wurde insbcs,
von französischen Heilpädago-
gen (Lidbeault, Guyan, Börillon
u. 8.) in der Heilerzichung an-
zuwenden versgucht. Die Gegen-
wart lehnt die Verwendung hyp-
notischer Mittel f. die Erzichung
allgemein ab und beschränkt
die Hypnoso auf die eigentliche
ürztliche Heilbehandlung.

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