Begriff
Bekenntnisschulen

Studium und die Berußfserzie-
hungs- und Auslesemaßnahmen
des Reichsberufswettkampfes,
der HJ, und der DAY, Die Ge-
gamtleitung und Yörderung der
Begabtenausglese für die Beruſfs-
erziehung liegt in den Händen
des „Begabtenförderungswer-
kes des Deutschen Volkes“,
Grundgatz der nationalsoziali-
Stigchen Staatsführung ist es,
die Begabten an möglichst an-
gemessener Stelle zur höchsten
Leistung für das Volksganze zu
führen u. die Bildungs-u. Berufs-
wege allen hervorragend tüch-
tigen Jugendlichen unabhängig
von Wohngitz, Stand, Besitz und
Konfession der Kitern zu öffnen.
L.: W, Hartnacke, Natur-
grenzen geistiger Bildung, 1930;
PY, Reinöhl, Die Vererbung der
geistigen B., 1939*; B. Pcter-
mann, Das Problem der Ras-
gensccle, 1935; IK. Gottschaldt
und G. Just in: Handbuch der
KErbbiologied. Menschen, Bd. V,
1). 1, 1939.
Begriff, logischer Bedeutungs-
gehalt, der durch ein Wort oder
ein Zeichen ausgedrückt wird
und gich einem (über- und un-
tergeordneten) Beziehungsgan-
zen einfügt. Die Krzeugung
richtiger Begriffe ist eine Auf-
gabe der Denkerzichung, vor
allem also des Schulunterrichts,.
Die Begriffsbildung hat zur
Voraussctzung 1. die Vermitt-
lung von geeigneten Anschau-
ungen, 2, die denkende Verar-
beitung (Beziehungserſassung)
der (anschaulichen und unan-
schaulichen) Bedeutungserleb-
nisse und 3. die Beherrschungder
Sprache. Beim Kinde bilden 8ich
die B.e aus einem gefühlsverhaf-
teten Votalerlcebnis erst allmäh-
lich heraus, Kindl, Begriffsbe-
KTA 94/3
Stimmungen 8ind meist Begriffs-
erklärungen (Beispiele, Zweck-
angaben, Vergleiche). Nach dem
12. Lebensjahre werden Defini-
tionen im eigentlichen Sinne
(Angabe des übergeordneten
Gattungsbegriffs und des artbil-
denden Untoerscbieds) häufiger.
Beispiel, unterrichtliches Mittel
der Veranschaulichung; Erläu-
terung von Kinsgichten durch
einen konkreten Kinzelfall. Das
B. muß aus dem Lrlebnigbe-
reich des Schülers genommen
werden und tritt in allen Fä-
chern und auf allen Stufen in
den Dienst der Wissensvermitt-
Jung, Anschanungsbildung und
Denkerzicehung. -- Als „„B.“ der
Kameraden, des KErziehers, le-
bender oder geschichtlicher Per-
gönlichkeiten isb es zugleich
Mittel der Charaktererziehung
und Vorbild für das Handeln.
In diesem Sinne ist das B. nicht
nur ein Bestandteil des Unter-
richts, Sondern der charakter-
lichen Gegamterziehung,.
BekenntnisSchulen, auch kon-
fesSionelle Schulen, im Gegen-
Satz zu den -> Gemeinschafts-
Schulten Solche Volksschulen, an
denen Kinder eines bestimmten
Bokenntnisses durch Lehrkräfte
desselben Bokenntnisses unter-
richtet werden. Bis zum Welt-
kriege waren in einzelnen deut-
chen Ländern (z. BB. Bayern,
DSachsen, cinem Peil Preußens)
B., in anderen (wie Baden,
Hessen) Gemeinschaſtsschulen
die Regel. Die Weimarer Ver-
fassung vom Jahre 1919
Setzte grundsätzlich Gemein-
schaftsschulen voraus, ließ aber
Schulen bestimmter Bekennt-
nisse oder Weltanschauungen
zu. Bei der Machtübernahme :,.
J. 1933 war die Lage in den ein-

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