Univergsitäten
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Unterricht


Führung der Dozentenschaft
hab der NSD.-Dozentenbund,
die Yührung und Selbstverwal-
tung der Studentenschaft der
NSD.-Studentenbund. Das Stu-
dium an einer UV. erfolgt auf
Grund des Reifezeugnisses oder
eines entsprechenden Zeugnisses
(Begabtenprüfung, Sonderreife-
prüfung, Vorstadienfſörderung
des Langomarck - Studiums).
Deutsche U. bestehen in Borlin
(gegr. 1810), Bonn (1818), Bres-
Jau (1811), Krlangen (1743),
Vrankfurt a. M. (1914), Frei-
burg i. Br. (1457), Gießen (1607),
Göttingen (1734), Graz (1586),
Greiſswald (1456), Halle (1694),
Hamburg (1919), Heidelberg
(1386), Innsbruck (1672), Jena
(1558), Kiel (1665), Köln (1919),
Königsberg (1544), Loipzig
(1409), Marburg (1527), Mün-
chen (1826), Münster (1773),
Posen (1941), Prag (1348), Ro-
stock (1419), Straßburg (1538/
1621), Tübingen (1477), Wien
(1365) und Würzburg (1582).
-> Hochschulen, "Pechnische
Hochschulen,
L.: Deutscher Hochschul-
führer (jährlich); Schröders All-
gemeiner Dentscher Hochschul-
führer (jährlich); W. Boje, Weg-
weiser durch die Lehrgebiete der
Deutschen Hochschulen, 1937;
A. Schürmann, Volk u. Hoch-
Sehule im Umbruch, 1937; 1.
Krieck, Wissenechaft, Welt-
ansgehauumg, Hochschulreform,
1924; A. Baecumler, Männer-
bund und Wissenschaſt, 1934;
Schultze u. a., Grundſragen der
Deoutschen Univergität und Wis-
Senschaft, 1935; R. du Monlin-
Vekart, Geschichte dor deub-
Schen ÜU., 1929; Kaufmann,
eschichte der dentschen U.,
2 Bde., 1888-96,
17'PA 04/9R
Unterricht, Bestandteil der öf-
ſentlichen Erziehnag und we-
gentliche Aufgabe der Schule;
in der german, Zeit mehr ver-
treten als Urſfünktion gemein-
Schaftlichen Lebens und als
unreflektierte Uebernahme von
Wissen, Können und Hal-
vung, im MA. dagegen fast
ausschließlich auf die Ver-
mittlung der latein. Sprache u.
der wichtigsten Bestandteile des
Kirchenglaubens gerichtet. Seit
dem 17. Jh. (Realigmugs, Volks-
Schule, Realschule, Philanthro-
Pismus usf.) wird derU mehr und
mehr auf weitere Sachgebiete
wie neuere Sprachen, Realien u.
die Muttersprache ansgedehnt,.
Bis in das 19. Jh. hinein war der
VU. ganz überwiegend Wissens-
übertragung. Yon vereinzelten
früheren theoretischen Porde-
rungen abgeschen, wurde er
zuerst durch Pestalozzi (all-
gemeine Menschenbildung) und
Herbart (erziehender U.) in den
Diensb der Erziehung gestoellb
und ihm die Anfgabe zuge wie-
8C1, die jugendlichen Kräfte und
VWähigkeiten zu enbfalten. Pesta-
Jozzi teilte darüber hinaus dem
U. die Aufgabo zu, das I&ind
zur Erfüllung sciner Anfgaben
an einer ganz besbinumten Stelle
im Gesellschaſtsganzen fähig zu
machen, Unter dem Einfluß
Pestalozzis und Horbarts entb-
Stand im Laufe dos 19. Jhs. ein
planmäßiges, durchdachtes, er-
lernbares, aber vielfach Schewma-
tisch gehandhabtes Unterrichts-
verfahren, das durch die ->
Schulreformbewegung in man-
nigfacher Weise abgewandelt
und ergänzt wurde.
Der U. der Gegenwart dient
der leiblichen, geistigen und
eharakterlichen HErtüchtigung

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