Voreinigto Staaton
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Vereinigte Staaten

ationen zurück, oder aber
diese arbeiten mit der Schule in
enger Weises zugammen, Die
Schulen unterstehen nicht scl-
ten einer weitgehenden Schü-
lJergelbstverwaltung. Ihr inne-
res Leben wird daher von
ausgeprügtem Mannschaſtsgeist
und starkem Zusammengehö-
rigkeitsgefühl bestimmt, 1tör-
Perlichb BLertüchtigung und
gtaatsbürgerliche Yrzichung
gpielen überall eine große Rolle.
Suitceinigen Jahren ist ein staat-
licher Arbeitsdienst im Aufbau,
Einen bedeutenden Raum im
öffentlichen Leben Nordamoeri-
kas nehmen die Wohltätigkeit
und die PVürsorge ein, die we-
gentlich mit von den Kirchen
getragen werden.
Die Anfänge des nordameri-
kanischen Schulwegsens gehen
auf das 17. Ih, zurück. Je nach
den besonderen Verhältnissen
der einzelnen Länder gind die
Schnlen verschieden, jedoch in
der allgemeinen Organization
von annähernd einheitlichem
Aufbau, Die ältere Form des
Schulauſbangs weist eine Sjäh-
rige Klementarschule auf, die
nur in den Städten 8 getrennte
Jahreskursze, häufig nur cine
Klasse und meistb weibliche
Lehrkräfte hat. Hieran gchloß
gich eine 4jährige High School
und daran das ebenfalls 4jäh-«
rige College, eine Art niederer
WHochsechule, die zwischen un-
gere höheren und Hochschulen
zu stellen ist, In den meisten
Staaten wird geit. einigen Jahr-
zehnten dieses System ersetzt
durch eine bjährige Klementar-
gchule,cine 3jährige Junior High
School, eine 38jährige Senior
High School, und das 4jährige
Qoullege: Mancherorts wird
neuerdings das OQollege geteilt
und in den ersten 2 Jahren der
High School, in den letzten
beiden Jahrgängen der Hoch-
gehule angegliedert. Die High
School weicht in ihrem Oharak-
ter wesentlich von ungeren hö-
heren Schulen ab, da gie mehr
praktischen Bedürfnissen dient
und dementsprechend von ciner
relativ hohen Zahl der Bovölke.
rung begucht wird (bis 50 v. H.).
Sie ist in ihrem inneren Auf.
bau denkbar mannigfaltig, ums
faßt zahlreiche handwerklich.
fachliche oder Kaufmännische
Tücher, ist nicht seclten eben.
falls einklassig und hat meist
weibliche Lehrkräfte. Vielfach
besteht auch (im Tallo der
Beschäftigungslosigkeit) eine
Schnlpflicht über das 14. Le-
bensjahr hinaus,
Die Qolleges gind teils gelb.
ständige Anstalten, teils mit
Univergitläten verbunden, dis
Drerscits den Besuch des Qoul.
Jege voraussetzen, in Organisa.
tion, Größe, Anforderungen
aber überaus verschicden gind.
Die Mehrzahl der (über 700)
Wochschulen trägt privaten bzw,
Stiftungscharakter., Sie wollen
wie die High Schools einer brei-
ten Bevölkerungsmenge dienen
und haben deshalb außer dem
gewöhnlichen Lehrbetrieb noch
Sonder-, Brief-, Abendkurse
u8W. („„University extension“).
VYür alle Schulen ist ken1n,-
zeichnend die starke Gebunden.
heit an die Erfordernisse der
Wirklichkeit und des "TVages,
andererseits die Offenheit ge-
genüber neuen Lehrmethoden
und das Bestreben, für die «chr
häufigen Prüfungen die Tilſs.
mittel der psychologischen For-
schung (Vests) fruchtbar zu ma-

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