Versetzung
442
Verstandesbildung

Zwecke einer geordneten und
reibungslosen Durchführungdes
Verkehrs ohne Schädigung des
einzelnen und der Gesamtheit.
Das Ziel der YV. ist die Kennt-
nis der Verkehrsregeln und der
polizeilichen Vorschriften, die
Gewöhnung an richtiges Ver-
halten in allen Lagen des öffent-
lichen Verkehrs und dadurch
die Yrhöhung der Sicherheit auf
der Straße. Die Durchführung
der V. auf der Straße liegt in
der Hand der Polizei 8s0wie des
NS.-Kraftfahrkorp3. Die V. der
Jugend ist eine Aufgabs der
Schule, an der auch die HJ,
mitwirkt. IHilfsmittel gind die
Planmäßige Unterweisung mög-
lichst an Hand von Beispielen
und Modellen, Lehrspaziergänge
und unablässige Gewöhnung an
atrengste Verkehradisziplin. Die
Schüler werden in regelmäßigen
Zeitabständen auf die Gefahren
hinge wiesen, die durch unver-
antwortliche Handlungen wie
Werfen nach fahrenden Zügen,
nach Kraftfahrzeugen, durch
Anhängen an fahrende Wagen
usw. entstehen können, Die Nit-
wirkung der Polizei und gon-
gtiger geeigneter Beamter des
Verkehrawegsens bei der V. ist
gesichert. Der V. dient u. a. der
„Tag der Doutschen Polizei“. --
1L.: K. Böhm, Der Lehrer als
Verkehrserzieher, 1938.
Vergetzung des Schülers in die
nächsthöhere Klasse wird aus-
gesprochen auf Grund geiner
Gesamtreife, Als maßgebend
gilt, die Vähigkeit zur erfolg-
reichen Mitarbeit in der näch-«
gten Klasse. Für die höhere
Schule wurde durch irl. d.
REM. v. 27. 3. 1935 u. v. 5.5,
1942 bestimmt, daß die V. nur
dann vorgenommen werden
darf, wenn der Schüler den Aus-
Jesebestimmungen in bezug auf
Seine Körperliche, charakter-
liche, geistige und völkische
Gegsamteignung entspricht, und
wenn er genügenden Willen zur
Leistung u, Mitarbeit aufweist.
Auf Grund des rl. d. RIN. vom
2. 6. 1939 wird die V. nur noch
am Ende des Schuljahres ausge-
gprochen. Bei Nichterreichen des
Klassenzieles ist die Versetzung
ur nach Ablauf eines weiteren
Jahres möglich, Nach zwei-
maliger Nichtversetzung im ei-
ner Klasse oder in zwei aufein-
ander folgenden Klassen muß
der Schüler die höhere Schule
verlassen. -> Äuslese.
VerstandesSbhildung, die Schu-
lung des Auffassens, Denkens
und Urteilens, überhaupt der
VYähigkeit zu gedanklicher Ver-
arbeitung der Umwelteindrücke
und zu einsichtigem, zweck-
müßigem und richtigem Verhal-
ten (> Intelligenz). Die Ver-
standesbegabung beruht auf
erblicher Anlage. Abnorm ge-
ringe Vähigkeit des Verstandes
bezeichnet man als -> Schwach-
ginn. Die Erziehung, voran der
Unterricht, hat die Aufgabe,
die VYähigkeit des Verstandeogs
innerhalb der durch die Krb-
anlage gesteckten Grenzen zu
fördern und zu üben. Starke ver-
gtandesbildende Kraft kommt
Z. DB, der Mathematik, den Na-
turwissenschaften Sowie dom
gprachlichen Unterricht zu, Das
Ziel der V. isb es, das Denken
nicht aus dem TLebenszusam-
menhang zun Jösen, was zum ->
Intellektualismus führen würde,
gondern die ständige Verbin-
dung mit den wirklichen geisti-
gen, kulturellen nnd politiechen
Aufgaben des Lebens zu ge-

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.