Bergschulen
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Berufsberatung

i. S. (gegr. 1765), die Montani-
gtische Hochschule in Leoben
(Steicrmark) (gegr. 1849) und
im Protektorat Böhmen-Mäb-
ren Piibram (gegr. 1770). Außer-
dem haben die Technischen
Hochschulen Aachen, Berlin
u. Breslau Bergbauabteilungen.
Die B. sctzen das Reifezeugnis
einer Vollanstalt 80wie eine ein-
jährige praktische Tätigkeit
voraus und führen in minde-
stens Sicbenscmestrigem Stu-
dium zur Diplom- (Referendar-)
Prüfung. - Bergschulen.
Bergschulen, bergmännische
Yachschulen zur Ausbildung von
Steigern, Obersteigern, Aufbe-
reitungssfeigern, Maschinenbe-
amten, Hütten- und Salinen-
beamten und "Tiefbohrfachleu-
ten. Sie Setzen gewöhnlich eine
mindestens vierjährige Berufs-
praxis, ein Lebengalter von 20
Jahren und eine bestimmte
Schulbildung oder den erfolg-
reichen Beguch einer Bergyvor-
gehule voraus. Die Ausbildung
dauert ein bis drei Jahre und
Schließt mit einer Prüfung auf
einem bestimmten VYachgebiet
ab. B. befinden gich in den
wichtigsten bergbaulichen Ge-
bieten Großdeutschlands,
Berufsberatung, öffentliche Hilfe
für den ins Krwerbsleben ein-
tretenden Jugendlichen, hat die
Aufgabe, diegen möglichst
zweckmäßig in das Berufsleben
einzugliedern. Sie geht dabei
aus: 1. von den Notwendigkeiten
und dem Nachwuchsbedarf der
einzelnen Berufszweige im Rah-
men des Volksganzen und
macht den Jugendlichen mit der
Kigenart und den Bedürfnissen
der betreffenden Berufe be-
kanmt (Berufslenkung), und
2. von den persönlichen Ver-
hältnissen, insbes. der Berufs-
eignung und -neigung, die
gie, falls nötig, unter Zuhilfe-
nahme besonderer Prüfverfah-
ren festzustellen Sucht. Das Ziel
isb, möglichst beide Seiten mit-
einander in Kinklang zu brin-
gen. Träger der B. gind die
Staatlichen Arbeitsämter und
Auskunftsstellen (Ges. vom 16.
7. 1927). Die Schulen und die
HJ. haben die Aufgabe, an der
B. durch rechtzeitige Aufklä-
rung, Kingatz von Lehrern als
Berufsberater, Beobachtungs-
bogen, Leistungszeugnisse und
Charakterbourteilungen mitzu-
wirken, Auch die -> Kinfachst-
Schuhuing goll der B. dienen.
Zu den Aufgaben der Schule
gehört es, die unterrichtlichen
und erzicherischen Vorarbeiten
für die Berufswahl durch
die Belchrung der Eltern und
der Schüler zu leisten, den
Besuch der Arbeitsämter zu
empfehlen und deren Arbeit im
Tinzelfalle zu unterstützen. Hil-
fen zur Lösgung dieser Aufgaben
bilden außer der Belehrung über
das Wegen der Berufe und das
Arbeits- und Wirtschaftsleben
der Heimat die Erziehung zur
Achtung vor der Arbeit, die
Beobachtung der Gegamtent-
wicklung des Schülers während
der Schulzeit und die Beratung
für die weitere Schullaufbahn
bereits in der Grundschule. Im
Dienste der B. stehen auch all-
jährlich veranstaltete Aufsatz-
wettbewerbe in den Volksschu-
len, in denen "Themen über das
Handwerk und seine Aufgaben
bearbeitet werden.
Kin wichtiges Hilfsmittel der
B. ist die Berufskunde, die
die Kingicht in Aufbau und Be-
Sonderbeiten der einzelnen Be-

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