Brauchtum
Büchereien

der Mehrzahl (1176) kleine ein-
klassige oder Halbtagsschulen
aind. Weiter bestehen gehobene
Schulen in größeren Siedlungen,
Pachschulen, Lehrerbildunggsan-
atalten und eine Reihe von
höheren Schulen, die z. 'l. nach
reichsdeutschen Richtlinien ar-
beiten. In größeren Kolonien
finden gich auch Abendschulen
zur Vortbildung der gehulent-
Jasszenen Jugend. Der Vort«
bestand des deutschen Schul-
wegens wird durch die bewußt
assimilierenden Bestrebungen
B.sinden letzten Jahren immer
Stärker gefährdet.
Brauchtum, dio Gegamtheit der
überlieferten Bräuche einer Ge-
meinschaft, insbes. eines Slam-
mes oder eines Volkes. Im
Unterschied zu den -+ Sitten
umfaßt das DB. vorwiegend die
äußeren Yormen des Umgangs,
des Wohnens und der Kleidung,
der Arbeits-, Veier- und Fest-
gestaltung und gschlicßt gich
vielfach an die dJahreszeiten
oder wegentliche Kinschnitite
des menschlichen Lebens (Ge-
burt, Hochzeit, Tod ugf.) an.
Das B. ist eine der Weisen, in
denen aich gemeinschaftsgebun-
denes Leben vollzieht, und da-
her ein Ausdruck der völkischen
Lebensform.
Yür die Erzichung geht es
weniger darum, durch Lehre u.
Wissenschaft möglichst viel von
dem B. zu „erschließen“, als
vielmehr darum, das noch Ic-
bende BB. lebendig zu erhalten.
Dementsprechend darf das 1.
nicht wissensmäßig übermittelt
werden, sondern es goll die Liebo
zu ihm gefördert und erreicht
werden, daß es selbstverständ-
licher Bestandteil des Lebens
bleibt. Nicht, notwendig ist die
Erhaltung 8chon toter oder un-
echter Vormen des B.s, Dagegen
muß gegebenenfalls Icbenskräf-
tiges und volkzeugendes 33. neu
geschaffen werden. Die national-
gozialistigche Bewegung hat ei-
nen Teil lebendigen deutschen
B.s vor der endgültigen Vernich-
tung bewahrt. Noch mehr aber
hat gie 8chon jetzt auf vielen
Gebieten neue Yormen und In-
halte wirklichen B.s gefunden,
L.: Feste und VPeiern im
Jahresring, hrsg. v. O. Schmidt,
1939; Harmjanz und Röhr,
Atlas der deutschen Volks-
kunde, 1937ff.; X. v. Vacano-
Bohlmann, Jugend im Jahres-
ring 1937; dies., Das Märchen-
Jahr, 2 Bde., 1941.
Buchdruckersclhnlen, Fachschu-
Jen für Buchdruckerei und
Graphik, dienen der Ausbildung
von Graphikern und Betriebs-
leitern. Sie 8ctzen gewöhnlich
neben einer augreichenden All-
gemeinbildung (z. B. Mittel-
gehulabschluß) eine abgeschlos-
gene Berufslehre voraus und
haben 2 bis 8Ssemestrige Lehr-
gänge. 3. befinden gich in Ber-
Jin, Leipzig und München.
Büchereien, pädagogische, Von
den allgemeinen wissenschaft-
lichen Bibliotheken enthalten
die Staats-, Landes- und Uni-
vergitätsbibliolheken ein z. T.
umfangreiches pädagogisches
Schrifttum. Das gegamte deut-
gche Schrifttum (einschl. des
erzieherigchen) geit dem Jahre
1913 umfaßt die Deutsche
Bücherei in Leipzig (kein Bür-
cherverleih). Von den püdago-
gischen Vachbibliotheken sind
die bedeutendsten: die Hans-
Schemm-Bücherei (früher Co-
menius-Bibliothek) in Leipzig,
die Deutsche Lchrerbücherei in

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