Deutsches Schulwegen
Deutsches Schulwegen

das 6. Volksschuljahr anschlie-
Bende Aufbauzüge, und gechs-
jührige, vom 4. Volksschuljahr
ausgehende Alittelschulen. An
die Stellos beider tritt auf
Grund der Neuordnung vom
9.3. 1942 die vierjährige Haupt-
Schule, die den ausreichend be-
gabten "Teil der Volksschul-
jugend zusammenfaßt., Die hö-
here Schule besteht auf Grund
der Neuordnung vom 29. 1. 1938
aus achtjährigen Oberschulen in
grundständiger (an das vierte
Volksschuljahr angehließend)
und scechsjährigen Oberschulen
in Aufbauform (auf dem 6. Volks-
gehuljahr aufbauend). Daneben
wurde für Jungen als Sonder-
form das achtklassige Gymna-
gium zugelassen. Alle höheren
Schulen führen zur Reife. Jun-
gen- und Mädchengechulen gsind
grundsätzlich getrennt u. haben
verschiedene Lehrziele. Als be-
gondere Auslegcanstalten treten
nebon die allgemeinen höheren
Schulen gscit dem Jahre 1934 die
Nationalpolitischen Erziehungs-
anstalten und geit dem Jahre
1937 div Adolf-Hitler-Schulen.
Schulen für Kinder, die in der
VYamilie erzicherisch nicht aus-
reichond betreut werden kön-
nen, 8Ind die Heimschulen,
An den Beguch der Volksschule
gohlicßt Sich Scit 1934 vielfach
die einjährige Lrzichung im
Landjahr. Neben den Volks-,
Haupt-, Mittel- und höheren
Schulen gibt es ein ausgedehntes
und reichgeglicedertes fachliches
Schulwesen. Zu ihm gehören die
Beorufsschulen (Pflichtfortbil-
dungsschulen), Berufsfachschu-
len (z. B. Haushalfungs- und
Handelsschulen) und VFach-
gehulen (freiwillige Schulen auf
der Grundlage einer abge-
gchlossenen Berufsausbildung).
Auch für sie wurden in zahl-
reichen Kinzel-KErlassen einheit-
liche Richtlinien geschaffen.
Das Schulwegen ist ein Teil
der nationalsozialistischen Er-
ziehungsordnungen. Es tritt
neben die übrigen erzieherischen
Kinrichtungen der Partei und
ihrer Gliederungen, der HJ., des
RAD. und der Wehrmacht und
hat gemeingam mit diesen das
Ziel, den neuen deutschen Volks-
genossen zu erzichen, der zur
Durchführung der geschichtlich-
politischen Aufgaben bofähigt
ist. Die Schule nimmt bhiocrin
keine Sonderstellung ein. Aber
Sie erzicht in der Hauptgsache
durch den Unterricht, der im
Dienste dieser Gesamtaufgabe
stchbt.
Die Lehrerbildung erfolgt
ebenfalls reichseinheitlich für
die Volksschullchrer in fünf-
Stufigen Lehrerbildungsanstal-
ten, dio auf der Hauptschnule
(bzw. vorläufig auf Volks- und
Mittelschule) aufbauen, für die
Lohrer an höheren Schulen in
einem mindestens dreijährigen
Universitätsstndium. Die bis-
herigen Hochschulen für Loh-
rerbildung Sowie die 808g. Auf-
baulchrgänge wurden z. gr. T.
in Lehrerbildungsanstalten um-
gewandelt. Das Hochschulwesen
untersteht hingichtlich der
Grundsätze Seiner Führung, der
Personal- und Nachwuchspoli-
tile, der Studentischen Mitarbeit
usf. ebenfalls reichseinheitlicher
Regelung und wird fortschrei-
tend in die unmittelbare Ver-
waltung des Reiches übernom-
Men.
L.: Amtsblatt DWEV. (seit
1935); Handbuch der Erziehung,
Jg. 1, 1937; Handb. d. g. J.,

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