Dialekt
Dienststrafrecht

Raum, Siedlung, Grenzland,
Ausland, Soldatentum, Helden-
tum), als Arbeitsgemeinschaft
(Werkmann, Bauer, Kaufmann,
deutsche Fran usf.) und als Ge-
ginnungsgemeinschaft (german.-
deutsche Weltanschauung,
Volks- und Staatsgedanke, völ-
kische Krwecker, politische Den-
ker, Naturauffasgung und Gott-
guchertum).
Ztschr.: Ztschr. f. Doutsch-
kunde (scit 1887, scit 1919 u.d.
Titel); Ztschr. für doutsche
Bildung (seit 1925). -- L.: rz.
u. Unt., 1938--1942; R, Hilde-
brand, Vom deutschen Sprach-
unterricht in der Schule, 1936;
A. Matthias, Geschichte des
deutschen Unterrichts, 1907;
R. Murtfeld, Handbuch für den
D., 2 Bde., 1937--38 ; P. Cretiugs,
D., 1936*?; H. Röhl, Deutsch,
1938; Beiträge zum neuen D.,
hrg. v. Huhnhäuser, Pudelko
u. Jacoby 1939; A, Bach, Ge-
gehichte der deutschen Sprache,
1938; H. Stahlmann, Volkhafte
Sprachkunde, 1940, -+ Lese-
buch.
Dialekt - Mundart.
Dialektik (griech. Unterredungs-
kunst), die Kunst des (wissen-
gchaftlichen) Streitgesprächs,
der formal-logisechen Beweis-
führung, nach ->+ Platon die Sich
im Zwicgespräch entfaltende
Kunst des Denkens. Die D.
war im ma. Schulwesen, bes. in
den Universitäten, eine wichtige
Bildungsaufgabe, gehörte in den
Lateinschulen zu dem ->+ Tri-
vium und wurde in den „„Dispu-
tationen“, den gelehrten Streit-
gesprächen, ausgiebig gepflegt.
Dialektisch nannte gsich die an
Hegel anknüpfende Pädagogik
des 20. Jhs., die wissenschafts-
methodisch von z. TT. gSchein-
baren Widersprüchen des päd-
agogischen Denkens ausging (2.
B. von dem Gegengatz zwischen
Individuum und Gemeinsgchaft,
Person und Wert) und in ihnen
die Grundlage der Krzichungs-
wisgSenschaft erblickte.
Diätetik (griech.), Lehre yon der
Lebensweise, wurde im 19. Jh.
als „„D. des Geistes“ häufig als
Bestandteil der Pädagogik an-
gesechen.
Didaktik (von griech. Lehr-
kunst), geit dem 17. Jb. Be-
zeichnung für die Kunst oder
die Wissenschaft des Lehrens,
heute allgemein ersetzt durch
Lehrkunst, -> Lehrverfahren,
Unterrichtslehre,
Didaktischer Materialisgmus ->-
Enzyklopädie, Materialismus.
Dienststrafrecht wurde neu ge-
regelt durch das Deutsche Be-
amtengesetz und die Reichs-
dienststrafordnung vom 26. 1.
1937. Es gilt einheitlich für
alle Beamten des Deutschen
Reiches und daher auch für die
Lehrer an öffentlichen Schulen
einschl. der im Ruhestand be-
findlichen Beamten. Das D.
tritt in Funktion bei Dienstver-
gehen, d. bh. bei gschuldhafter
Pflichtverletzung. Hierzu ge-
hört u. a. ein Verhalten, durch
das gich ein Beamter innerhalb
oder außerhalb geines Dienstes
der Achtung, des Anschens und
des Vertrauens, das ihm als Be-
amten zukommt, unwürdig er-
weisb. Dienststrafen gind War-
nung, Verweis, Geldbuße, Ge-
haltskürzung, Kntfornung aus
dem Dienst, Kürzung oder Ab-
erkennung des Ruhecgehaltes.--
Die Angehörigen der HJ. unter-
Stehen während des IGieges
ciner besonderen Dienststraf-
ordnung (Roichsbefehl vy. 19. 5.

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