Dinter
Dobrudscha

Dinter, Gustav Friedrich, * 29.2.
1760 Borna (b. Leipzig), | 29. 5.
1831 Königsberg, Theologe und
Schulaufsichtsbcamter, war zu-
erst Hauslcehrer und Pfarrer,
Jeitete von 1797 bis 1807 das
Lehrerseminar in Dresden und
wurde 1816 als Prof., Konsisto-
rial- und Schulrat nach Königs-
berg berufen, D. entfaltete eine
ausgedehnte Vürgorge für das
Schulwegen, insbes. für die
Landschule im Sinne der Auf-
klärung. In einen Schriften be-
tonte er ähnlich wie die Phil-
anthropisten die Humanität u,
das Zweckmäßig-Nützliche. --
Schr.: Ausgewählte pädagogi-
gche Schriften, bg. von Scidel,
1887--1889?,.
Diplomhandelslehrer, Lehrer an
Handelsschulen. Die D. erhalten
ihre Ausbildung an einer --
Handelshochschule oder einer
Hochschule mit betriebswissen-
gehaftlicher Abteilung. Die Aus-
bildung setzt eine einjährige
kaufmännische Praxis voraus
und besteht in einem gewöhn-
lich Sechssemestrigen Studium,
das mit der Diplomprüfung ab-
gehließt,
Diplompsychologe, i. IJ. 19M
neugeschaffene Beorufsbezeich-
nung für wisszenschaftlich aus-
gebildete pzychologische FYach-
kräfte, die in Vragen der Aus-
lese und Bogutachtung im Rah-
men von Staat, Wehrmacht und
Wirtschaft tätig Sind und ander
Lonkung des Nachwuchses für
zahlreiche Berufslaufſbahnen
oder Ausbildungszweige mit-
wirken. Der Grad cines D.n
wird durch ein mindestens drej-
Jähriges Studium an Universi-
täten oder Wechnischen Hoch-
Schulen und cine abschließende
Diplomprüfung auf Grund der
Prüfungsordmung vom 16. 6.
1941 erworben.
Direktor, Amtsbezeichnung für
die Leiter von Yachschulen, Pri-
vatschulen und manchen Hoch-
gehulen (z. 33. Kunsthochschu-
len), in einzelnen Ländern auch
von Volksschulen. Die Leiter
vollausgebauterhöherer Schulen
heißen jetzt allgemein Ober-
studiendirektor. > Rektor,
Schulleiter,
Disposition (lat, Anordnung,
P!/an), Anlage, Bereitschaft, Yä-
higkeit; Bedingung der körper-
lichen und geistig-scelischen
Entwicklung. Der Begriff D.
umfaßt gewöhnlich sowohl die
Vrbanlagen als auch die durch
Uebung, Gewöhnung und HKr-
ziehung erzeugten Bereitschaf-
ten und Jähigkeiten. > An-
lagen.
Disziplin (lat. Zucht, Ordnung,
Tehre, Unterweisung), 1. Vach,
Wissenschafts- oder Unter-
richtszweig; 2. Zucht, bes. die
goldatische ; Mannceszucht,
Disziplinarrecht > Dienststraf-
recht.
Dobrudscha, rumänische, in
ihrem güdlichen "Peil 1940 an
Bulgarien gefallene Landschafſt
am Schwarzen Meer mit der
Hauptstadt Konstantza, hat
etwa 14000 deutsche Ansiedler.
Die deutsche Volksgruppe rung
bisher hart um ihre kulturelle
Selbständigkeit. An den staat-
lichen Schulen waren deutsche
Lehrer nicht tätig. Der Deutsch-
unterricht wurde nur außerhalb
des Schulunterrichts (z. T. von
den Küstern) erteilt. WKinige
deutsche private Volksschnlen
mit etwa 400 Kindern, ein
Knabenlyzeum (300 Schüler),
ein Mädchenlyzeum (120 Schü-
Jerinnen) und eine höhere Müäd-

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