Domschulen
Dozentenzchaft

chenschule bildeten den Be-
Stand an deutschen Schulen.
Scit dem Jahre 1940 ist das
kulturelle Leben der deutschen
Volksgruppe nicht mehr ge-
fährdet. ->+ Bulgarien, Rumä-
NICH.
Domschnlen, klerikale Latein-
gehulen des MA.sg, von Karl
dem Großen auf der Synode zu
Aachen 1. J. 789 gefordert, ent-
gprachen im wesentlichen den
-> Klosterschulen. Sie wurden
wie diesc spätor gewöhnlich in
innere (für zukünftige Geist-
liche) und äußere Schulen (für
Laien) geteilt und durch den
„Scholaster“ geleitet.
Dörpfeld, Friedrich Wilhelm,
* 8. 3. 1824 Wermelskirchen
(Kreis Lennep), | 27. 10. 1893
Ronsdorf (Wuppertal), Volks-
gehulpädagoge und Schulpoli-
tiker, war Lehrer und geit dem
Jahre 1849 Hauptlehrer in Bar-
men-Wupperfeld. Ir setzte Sich
in einer ausgedehnten Lehr- und
Schriſtstellertätigkeit für die
Vertiefung der Lehrorfortbil-
dungim kirchlich-prot. Sinne ein
und veröffentlichte neben psy-
chologischen Untersuchungen
zahlreiche Arbeiten über den
Lehrplan (Konzentration, Vor-
zugsstellung des Religionsunter-
richts), die Unterrichtsmethode
(Abänderung der Vormalstufen
Herbarts in Angschauen, Den-
ken und Anwenden; Betonung
der Vigentätigkeit des Schü-
lers) und vor allem Schriften zur
Schulverfassung und Schulpoli-
tik. Yr betrachtete die Familie
als die „„Normalerzichungsan-
stalt für die Jugend“, entwarf
den Plan einer „„gerechten, ge-
gunden, freien und friedlichen
Schulverſassung“ und gah deren
Kern in der Schulgemeinde, d.
h. in einem „„Verband von Fa-
milien zur gemeinsamen EKrzie-
hung der Jugend auf Grund des
Klternrechts“. Die im Grunde
private Schule habe ein be-
Stimmtes kirchliches Bekennt-
nis zur Voraussetzung, aber nur
lose Beziehungen zum Staate,
desgen Hilfe gie allerdings nicht
entbehren könne.
Schr.: Gesammelte Schriften,
12 Bde., 1895-1917. -- 1L.;
A. Carnap, 1'. W. D., 1897; J.
Herrmann, Die Sozialpädagogik
1, W. D.s, Diss, 1928.
Dozent (lat. Lehrender), Lehrer
an Hochschulen und hochschul-
artigen Kinrichtungen (z. B. an
bestimmten Fachschulen); an
den Hochschulen meist Jüngere
Lehrkräfte, die nach einer Be-
währung von mehreren Jahren
zum -> Professor ernannt oder
berufen werden. Auf Grund
der Reichshabilitationsordnung
vom 13. 12. 1934 in der Neufas-
Sung vom 17. 2. 1939 wurde der
Erwerb der Lehrbefugnis (Do-
zentur) an deutschen WisSen-
gchaftlichen Hochschulen für
das ganze Reich neu ge-
regelt. Die Voraussetzung für
die Zulassung zur Dozentur ist
die „Habilitation“, d. bh. der Er-
werb des akademischen Grades
cines Dr. habil. (Doktor habili-
tatus), die Ablegung einer Öf-
fentlichen Lehrprobe und die
Teilnahme an einem Reichs-
lehrgang für Beamte, Durch die
Krnennung zum D.en wird der
Lehrende (im Gegengatz zum
früheren Privatdozenten) Be-
amter auf Widerruf.
Dozentensechaft, Gesamtheit der
an ciner Hochschnule Lehrenden,
Seibt dem Jahre 1933 organisa-
torisch zusammengefaßt und als
Körperschaft unter der Leitung

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