Kinklassige Schule
Einzelhandelsfachschulen

tionalsozialismus lehnt den Ge-
danken einer Vereinheitlichung
um jeden Preis ab, hat jedoch
von den bercchtigten JVorde-
rungen bereits durchgeführt:
1. die Vereinheitlichung der
territorial gebundenen Schul-
formen im Rahmen von Reichs-
gesetzen und Reichsverordnun-
gen, 2. die Zurückführung der
auscinanderstrebenden Formen
der höheren Schule auf eine ein-
zige Hauptform, 3. den Grund-
gatz, die Schulbildung nicht
von Kkonfessionellen, gozialen
oder ständischen Rückgichten,
gondern allein von der charak-
terlichen Tüchtigkeit und der
Leistungsfühigkeit des Schülers
abhängig zu machen und 4. die
Ausrichtung aller deutschen
Schulen auf das gemeinsame
Zicl der Sicherung und BLrhal-
tung des Volksganzen im Rah-
men der nationalsozialistischen
Weltanschauung. -- L.: G. Ker-
gchensteiner, Das einheitliche
deutsche Schnlsystem, 19227,
Kinklassige Schulte, häufige Vorm
der ländlichen Volksschule, bis
in das 19. Jh. binein in don
meisten deutschen Ländern die
Regelschule, in zahlreichen Län-
dern der Welt auch heute noch
die vorherrschende Schulform
teilweiss auch der höheren
Schule (z. B. in den Vereinigten
Staaten von Amerika). Von den
57 255 öffentlichen Volksschu-
len des Deutschen Reiches wa-
ren im Jahre 1940: 22 165 oder
rund 38 v. H. cinklassige Schu-
len. Von den 8240000 Volks-
gehülern besuchren rund 10 v,
H. e. vch.n, > Landschule,
Linprüägen von gelernten Stoſſen
ist ein wichtiger Bestandteil
jedes nachhaltigen Unterrichts,
Als Grundregel gilt die PForde-
rung, möglichst wenig Unver-
standenes einzuprägen. > Ge-
dächtnis, Lernen.
Linstimmung, die Vorbereitung
für die Behandlung eines Stoffes
durch die Erzeugung einer für
die Aufnahme geeigneten Stim-
mung, als sclbständiger Teil der
Unterrichtseinheit u. a. von
R. Soyferbt gefordert. Die ge-
fühlsmäßige Vorbereitung 1sb
bes. wichtig im Grundschul-
alter, aber auch auf den anderen
Stufen unerläßlich.
Einüben, wichtiger Teil des
Lchrverfahrens, wurde von der
„Erlebnispädagogik“ meist über
Gebühr vernachlässigt. Das IK.
isb bci der Uebermittlung der
grundlegenden Kenntnisse und
Vertigkeiten in den Fächern des
Lcegens, Schreibens und Rech-
nens, aber darüber hinaus in
fast allen Fächern unentbehbr-
lich, 80weib es darauf ankommt,
erlernte Stoffe oder erworbenes
Können zum wunverlierbaren
inneren Begitz zu machen. ->
Vebung. ,
Kinzelhandelsfachschulen, in
den leizten Jahren mehrfach
gegründete Vachschulen für die
berufliche Weiterbildung von
Kaufmannsgehilfen aus dem
Kinzelbhandel., Sie Setzen (im
Unterschied zu den Handels-
gchulen, die den Berufsfach-
Schulenangehören) Kauſmanns-
gehilfenprüfuing und ausrei-
ehende Gehilfenpraxis voraus
und Sollen zur Heranbildung
zukünftiger Kinzelhandelskauf-
leute und leitender Mitarbeiter
von Kinzelhandelebetricben bei-
tragen. vie halten enge Verbin-
dung mit der Berufspraxis und
haben grundsätzlich Internats-
erziehung. Durch Erl. d. REM.
vom 9.1. 1942 wurden einheit-
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