mntwicklung
Entwicklung

man jedoch im engeren Sinne
häufig auch die Reifezeit (->
Jugendalter, Pubertät). Die
Wachstums- bzw. 1.8-HErschei-
nungen umfassen 80wohl leib-
liche als auch Seclische Sym -
ptome. Körperliche u. Scclische
H. Sind aufs engste miteinander
verknüpſt und gegenseitig be-
dingt. Ihre Dynamik ist im
wesentlichen durch das An-
Jagengefüge bostimmt, das Sich
in der Ansecinandersetzung mit
der Umwelt entfaltet. Der
Wachstumsverlauf gliedert Sich
in verschiedene, in Sich 8inn-
volle 1%.8-Abschnitte, innerhalb
welcher wiederum ein enger Zu-
gammenhang zwischen körper-
lichen und scelischen Nigentüm-
lichkeiten und zwischen den
geclischen Linzelfunktionen als
golchen besteht. Die Länge der
KY. bis zum völligen Abschluß
der Reife ist bei den einzelnen
Rassen, innerhalb dieser aber
auch nach Gegohlecht und Be-
völkerungsschicht verschieden.
Sie entspricht meistens der kul-
turcllen Höhe ciner Rassoe und
daher auch einer erhöhten Knt-
wicklungs- und Kulturfähigkeit
bei den höchsten menschlichen
Rassen. Dio Stetigkeit der EE.
wird unterbrochen durch be-
stimmte Erschütterungs- bzw.
Auflockerungszonen (wie das
"Trotzalter, die Pubertät) und
durch die g8ich hieraus ergoeben-
den Stufen oder Phagen der I.
Entwicklungsstörungen sindfast
inmer Störungen gleichzeitig
der körperlichen (im weitesten
Sinne) und der gcclischen IK, Sie
haben häufig ihre Urgache in
Störungen des endokrinen Driüt-
SensyStems, In gewissen Ptäü-
dien der IYntwicklung (z. B. in
der Pubertät) bestcht eine stär-
kere Bereitschaft zu Entwick-
lungsstörungen.
lin körperlichen Wachs-
tum wechseln Perioden stär-
keren Dickenwachstums mit
Perioden größerer Streckung.
Dementsprechend schwankt das
relative körperliche Leistungs-
vermögen in Art und Ausdauer
(> körperliche Entwicklung).
In der geelischen I. ist zu
unterscheiden zwischen der frü-
hen Kindheit (bis zum ersten
Trotzalter), dem schulfähigen
Alter (bis zum Beginn der Pu-
bertät) und der Reifezeit oder
Jugendzeit im eigentlichen
Sinne (ICroh). Die frühe ICind-
heit isb gekennzeichnet durch
Prieb- und Affektbestimmtheit
des Handelng, unmittelbare Ver-
bundenbheit mit Sach- und Poer-
gonenwelß (physiognomisches
Schen) und die Vorberrschaft
des Spiels. Das Erleben er-
wächst wesentlich aus der Tie-
fenschicht. Gefühl, Strebung u.
Wahrnehmung sind enger mit-
einander verbunden als bei dem
Erwachsenen,. Dieschulfähige
Kindheit zeigt ſfortschreitend
differenziertere Interessen, das
Hervortreten von gachlich be-
stimmten Krfahrungen, ein stär-
keres Wissensbedürfnis und die
Vähigkeit zur Arbeit gtatt des
Spieles. In der Reifezeib
gehließlich findet die Zentrali-
Sierung und Versclbständigung
der Person einen gewisgen Ab-
schluß. Mit der Erreichung der
biologischen Reife bzw. der
Zeugungsfähigkeit wird die eige-
ne Pergson auch allmählich der
geistig-geschichtlichen Weltein-
geordnet. Begeisterung für Ide-
ale, eigene Verantwortlichkeit
und echte Licbes- und Gemein-
gechaftsfähiglkeit verdrängen die

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