Entwicklungspsychologie
inzyklopädie

kindlichen Lebensformen und
führen schließlich zur Stufe des
Erwachsengeins hinüber, -- ->
Entwicklungspsychologie, Ge-
gehlechtsunterschiede, Jugend-
kunde, Jugendalter, Klein-
kindesalter, Schulalter,
L.: O. Kroh, Yntwicklungs-
psychologie des Grundschulkin-
des, 1935, 1! 12; ders, Paycho-
Jogie der Oberstufe, 1940* *;
R. Müller-VYreienfels, Kindheit
und Jugend, 1937; K. Schmeing,
Der Sinn der Reifungsstufen,
1939?; Jaensch und IJHentze,
zmumdgesetze der Jugendent-
wicklung, 1939,
Entwiceklungspsycehologie hatdie
Aufgabe, das scelische Leben in
geinem Wachstum, Seinem Wer-
den oder geiner Entwicklung zu
erſorschen und darzustellen. Sie
bildet damit einen Veil der Ju-
gendkunde, geht in anderer IHin-
picht abor über diese hinaus, Als
8pezielle IX. untersucht gie die
Entwicklung des Kindes auf den
verschiedenen Altersstufen, bei
einzelnen Bevölkerungsgrup-
pen, Völkern und Ragsen, die
geelische Entwickhung der Völ-
kern. Rassenselber, dieseclische
Entwicklung Kranker, das 8ce-
Jische Leben des Tieres in geiner
Entwicklung usf. Indem sie die
Vrgebnisse der genetischen Kin-
derpsychologio, Völkerpsycho-
Jogie, Psychopathologivs und
Tierpsychologies miteinander
vergleicht, gelangt sie zu allge-
meinen Gesctzmäüßigkeiten der
geelischen Fntwickhing und
wird 80 zur allgemeinen, ver-
gleichenden I, Da die Entwick-
lung hervorstechendes Merkmal
elles geclhischen Lebens ist, ist
die 5. gleichzeitig methodisches
Hilfsmittel der Seclenkunde
überhaupt, Für die Yrzichung
hat die IX. vicle psSycho-
Jogigche FErkenntnisss erst
fruchtbar gemacht, da 8ie nicht
von dem Kinde schlechthin, 30n-
dern von dem Kinde ciner ganz
bestimmten KEntwicklungsstufe
ausgeht., > Parallelität, -- 1..:
1". Krueger, Ueber 15., 1915.
mzyklopädie (griech. Umkreis
der Bildung, des Wissens), aus
der hellenistigchen und gpät-
römischen Kultur überkomme-
nes Schul- und Bildungsideal,
da3 vor allem das ma, Schul-
wesen, aber auch die späteren
Jahrhunderte (z. 3. das 17. bis
19. Ih.) teilweise beherrgchte.
Mit dem Verfall der altgriech.
Zuchtformen einerseits und der
Ausbreitung der Wisgenschaften
zur Zeit des Hellenismus ande-
rergeits entstanden zahlreiche
Bestrebungen, die Gegamtheit
der Wisgensgebiete in Ichrbarer
Vorm zusammenzufassen und
aufzuzeichnen. Die Uebermitt-
lung und gedächtnismäßige An-
eignung dieses Wissens wurde
gpäter vielfach als die Haupt-
aufgabe der Schule, ja des Ir-
zichens überhaupt betrachtet.
Die spätantiken Wissenssamm-
Jungen wurden von der abend-
ländigehen Schulwisgenschaft
meisb unverändert übernom-
men und bildeten jahrhunderte-
Jang (z. B. in der 1'orm der 7
hohen - Künste) den Haupt-
inhalb des ma. Unterrichts,
KErst geit dem 17. Ih. entstehen
neuzeitliche Wissenssammlun-
gen allgemeiner (z. B. später die
Konvergationslexika) und gspe-
zialwissenschaftlicher Art, die
jedoch immer weniger als Richt-
Schnur der Schulerzichung an-
geschen werden. Die Erziehung
Ichnt vielmehr immer eindeuti-
ger die bloße Anhäufung von

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