423
(1895). = M. Neumayr: Erdgeſchichte. Neu bearbeitet
von Cd. Sueß. Bd. 1 Dynamiſche Geologie (1920), --
Fr. X. Schaffer: Lehrbuch der Geologie, 2 Bd. (Bd. I
Allgemeine Geologie 19222-3; Bd. 11 Hiſtoriſche Geologie
1927-8), -- 3. Walther: ECinführung in die Geologie
al3 hiſtoriſche Wiſſenſchaft, 3 Bd. (1893/94). -- Der=
jelbe: Allgemeine Paläontologie, 4 Bd. (1919-1927).
--- Derſelbe: Geſchichte ver Erde und de8 Lebens in
biologiſcher Betrachtung (1908). -- Abel: Lebensbilder
nNu8 ver Tierivelt der Vorzeit (1927?). -- Stromer vo1n
Neichenbach: Lehrbuc) der Paläozoologie, 2 Bd.
(1909/12). = &. A. von Zittel: Grundzüge der Palä-
dntologie. Bd. 1 Wirbelloje (1924*); Bd 11 Wirbeltiere
(1923*). = O. H. Erdmannsdörfer: Grundlagen dex
Betrographie (1924), = F. Rinne: Geſteinskunde,
Für Studierende der Naturwiſſenſchaft (1922/238-*), =“-
H. Roſenbuſch: Clemente der Geſteinslehre (1922/23).
== EC. Weinſchenk: Petrographiſches Vademefkum
(1924*).--Tſcherma>: Lehrbuch d. Mineralogie (1924*),.
b) Allgemein verſtändliche Werke. A. Berg:
Geologie für Jedermann (1919). -- F. Frech: All-
gemeine Geologie (aus der Vorzeit der Erde). 6 Bd.
„Aus Natur und Geiſteswelt“. (Bd. I u. 11 19172;
Bd. 1V 19212). -- Lindemann: Die Erde. Volkstüml.
Handbud) der Geologie. 2 Vd. (19252), =“- K. G. Volk:
Geologiſches Wanderbuch, Teubner8 Naturwiſſenſchaftl.
Bibliothek. 2 Bd. (1921/232). --- P. Wagner: Lehrbuch
der Geologie und Mineralogie für höhere Schulen
(1926*). -- J. Walther: Bau und Bildung der Erde.
Cin Grundriß der Geologie und ihrer Anwendung im
heimatkundlichen Unterricht (1925). -- Derſelbe:
Geologie der Heimat. Grundlinien geologiſcher An-
Ichauung (19213). --- Derſelbe: Vorſchule der Geologie
(1920?), -- Sammlung geologiſcher Führer.
Verlag Boruträger.
ce) Anſchauungsmittel. Fraas3: Die Entwicklung
der (Crde und ihrer Bewohner. Mit Schichtenprofilen,
Leitfoſſilien und landſchaftlichen Netonſtruktionen. Mit
Text. 7 Taſeln im Farbendruc, 125 Xx 95. -- Der-
jelbe: Naturerſcheinungen der Erde. 6 Tafeln. --
Daas: Geologiſche Wandtafeln. -- Keller: Tiere der
Vorwelt. 6 Tafeln in Farbendruck. 136 X 102. --
Potonie: Eine Landſchaft der Steinkohlenzeit.
170 x 120. -- Sauer: Betrograph. Wandtafeln
mikroſkopiſcher Strukturbilder wichtiger Geſteinstypen.
12 Tajeln. -- Schreiber: Große kolorierte Wandtafeln
der Naturgeſchichte. 80 X 95. VI. Teil: Geologie und
Paläontologie. 3 Tafeln. -- Hau8hofer: 8 geologiſche
L&Landſchaftsbilder. 140 X 100, -- Zittel: Paläonto=
log. Wandtafeln. 140 x 100. Serie 1: Foſſile Tiere.
Serie 2: Foſſile Pflanzen. Heraus8geg. von Pomwpedty
yu, Salfeld. EStammesgeſchichte der Tiere.
Zuſammengeſtellt von Dr. H. Schmidt, herausgeg. von
der Viologie-Abteilung der phyſikaliſchen Werkſtätten
Göttingen. 11 Reihengußtafeln. 60 x 45. Gipsabgüſſe
ver ſtammoesgeſchichtlic) wichtigiten Formen einer Tier-
Uaſſe. -- Kaindl3torfer: Landſchaftsformen unſerer
wichtigſten gebirgs8bildenden Geſteine. 66 X 88.
Geomorphologiſj& e Wandtafeln. 10 Taſßeln.
66 X 88. 3 Tafeln in Vierfarbendru>; 7 Tafeln in
ESciwarzdruck. A. Pichler3 Ww. & Sohn. -- Voigt u.
Hochgejang: Diapoſitive aus dem Gebiete der Mine-
ralogie, Geologie und Paläontologie. =- Bamberg:
Geologiſche Karte von Deutſchland. Schulwandkarte.
-- Mordziol: Geologiſche Karte von Mitteleuropa. ---
Rein: Curopa, geologiſch. -- Dames: Geologiſcher
Globus. 34 em Durchmeſſer. -- Kalkows8ky: Modelle
aus Holz betr. Gebirgsbildung, in 3 Farben: ſchwarz,
weiß, rot. 10 X 20 X 25. -- Modelle aus Holz nach
Walthers Vorſchule der Geologie. Betrifft Lagerung
und Verteilung der Schichtgeſteine. 25 x 15 % 10. --
Vgl. auch die Sammtungen geographiſcher Charakter-
bilder von Geiſtbe> u. Engleder, Hölzel, Lehmann,
A. Richler's Ww. & Sohn, A. Wünſche u. a. m.;
ebenſo die Diapoſitive von Benzinger (Stuttgart), die
zum Teil ſehr gut für den geologiſchen Unterricht zu
brauchen ſind, Sijuyri.
mama
Geologie -- Geſchicht3unterricht

424
Geometrie |. Mathematiſcher Unterricht.
Geruchöempfindungen ſ. Empfindung uſw.
Gejamtunterricht j. Lehrfächer uſw. u. Grund-
jchule (pädagogijch).
Geſang j. Muſikunterricht.
Geſchichte der Püdagogik ſ. Pädagogik.
Geſchichte und Erziehung |. HiſtoriSmus u.
Gegenwart3pädagogik.
Gejhicht5mnierricht. 1. Geſchichte de3 hiſto-
riſchen Unterrichtes. 2. Geſchicht3unter-
richt und geſchichtliche Bildung. 3. Be-
wertung des Geſchichtlichen. 4. Au8wahl
des Stofſes. 5. Darbietung des Stoffes.
6. Lehrmittel. 7. Einprägung und Übung.
1. Geſchichte des hiſtoriſchen Unterrichtes. Ob-
gleich die Reformatoren von vem bildenden Wert
geſchichtlicher Kenntniſſe viel hielten, fehlt die
Geſchichte in den von Melanchthon entworfenen
Lehrplänen. Nur für künftige Herrſcher emp-
fiehlt er beſonderen Geſchichtöunterricht. Für
junge Leute der führenden Schicht waren wohl
auch die Belehrungen „von Antiquitäten und be-
rühmten Faktis“ beſtimmt, die uns auf Jeſuiten-
jchulen begegnen. Auf den normalen Latein-
ſchulen erwarb man Geſchichtskenntniſſe höchſten3
Durch lateiniſche und griechiſche Lektüre, auch
nachdem Comenius eine Verbreiterung des
Unterrichtes in Realien gefordert hatte.
Einen planmäßigen Geſchicht8unterricht brachte
erſt die Zeit um 1700. Cinerſeit8 durfte den
Söhnen de38 Adel3 auf den für ſie gegründeten
Nitterakademien die Geſchichte unter den „ga-
lanten Wiſſenſchaften" nicht vorenthalten wer-
den; andererjeits gönnte Auguſt Hermann
France, der auf ſeinem Pädagogium Geſchichte
als Pflichtfach einführte, den Zöglingen des
Waijenhaujes wenigſtens gelegentliche geſchicht-
liche Erzählungen. Auf der Meißener Fürſten-
jehule wurde jeit 1728 Geſchichtsunterricht er-
teilt.
Was der VietiSmus begonnen hatte, führte
der RationaliSmus ſort. Unter Friedrich dem
Großen wurde Geſchichtöunterricht auf allen
Volksjchulen eingeführt, freilich nicht als be-
jonderes Fach, ſondern als Teil des Geſamt-
unterrichtes. Auf der Berliner Ritterakademie
jollie die Geſchichte von Karl V. an gelehrt und
dabei das politiſche und moraliſche Urteil geſchult
werden. Auch jo etwas wie Arbeitsunterricht
wurde jchon damal3 verſucht. Beſonders fällt
es auf, daß Comenius, dann Auguſt Hermann
Frande und Friedrichs des Großen Unterrichts-
miniſter von Zedlizß Anleitung zum Zeitungs-
leſen forderten.
Cinen bildenden Wert des Geſchichtsunter-
richtes konnte man erſt entde>ken, jeit Herder
gelehrt hatte, die Geſchichte der Menſchheit als
Wirken Gottes zu betrachten. Entſprechend den

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