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Orten weniger deutſ jo hat doch in allen Kirchen je da8 Volk etwas teutſch geſungen, darum
iws jo neu nicht.“ E83 erſcheinen auh ſchon zu Aus8gange des fünfzehnten
und Anfange des ſe 1493 zu Erjurt gedzucte Pjalter Mariä von Meiſter Sixt Bu das 1494 gedrucdte Gejangbuch von Knoblözer, das dex Klara Häßlerin
1, f. Ww., und weim es uns erlaubt iſt, zu meinen, daß bis 1520 die
Chriſtenheit katholiſjm; war, jo zählt Kehrein nicht weniger als 19 bis
dorthin erj Anflagen erlebten. Literatur: Außer dem oben angeführten Aufſaße
von Dr. Neumeier, dem wir gefolgt ſind, Hölſcher, das deutſche Kir-
mund, furze Geſchichte des katholiſchen Kirhengejanges. 2. Auflage. Mainz
1850. Bollens8, der deutſche Choralgejang der katholiſchen Kirche. Tü-
bingen 1851.. Kehrein, Kirc Jahrhundert. Paderborn 1856. Hölſc und Sprüche aus dem Münſterlande. Ferner die beiden Hauptwerke :
Kehrein, katholiſche Kirchenlieder, Hymnen und Vſalmen aus den älteſten
dentichen gedrudten Geſangbüchern zujammengeſtellt, 3 Bände. Würzburg
1859. 1860. 1863 (ein weiterer folgender Band ſoll ein altdeutſc terbuch dazu enthalten), und Meiſter, das katholiſche deutſche Kir und jeine Singweiſe. 2 Bände. Freiburg 1862. Herder. Dazu einzelne
Auffäße im Schulfreund von Schmiß, im Katholiken, in der Zeit-
ihrift für Erziehung und Unterricht von Keeterich 2c. Nach
jolchen trefflichen Leiſtungen iſt fortan eine Behauptung wie die W. Bauer3
unmöglich. In obigen Werken iſt auch das Verdienſt Luthers um das
deutjiche Kir wenige Lieder ſind, welche ſicher ihm angehören.

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