386 "Sprache,
ſyrac Mundarten. Das Albaneſiſche iſt vielleicht eine frühere Abzweigung. 4. Die |
italiſhe Familie: Alt-Lateiniſch, Umbriſc<, Dskiſch (Etruskiſch ?), Claſ- |.
ſich Latein als Schriftjpra gebrochene Volksſpra coromaniſ<), italieniſch, vrovengalijſch, franzöſiſch mit ihren Mundarten. 5. Die keltiſche Fami-1|
lie: das Altirijche (dex Grundſprache am nächſten), Neuiriſch und Sco1-
tiich (Gälij9, Hochjhottiſ Britanniſch (kymriſc<) : Cymriſch (Wales), Corniſh (Cornwales), Armoriſch |
(Bas Breton) und das Galliſche. 6. Die ſlaviſc bulgarijche (der Grundſprache am nächſten), vavon Neubulgariſch (verwil: 1
dert), ruſſiſche Schrijt- und Volksſprache, Kleinruſſiſ<, Serbiſch - IUyriſch |
(Mundart : Kroatiſch), Sloweniſch (Kärnten, Steiermark, Krain), dies der |
S.:D. Zweig. Polnij tiſ<, Ober- und Niederſerbiſch. Das Lauſikziſ<-Wendiſche iſt ausgeſtorben. |
7. Die lytauij Livland.) 8. Die deutſche Familie,
II. Semitiich: 1. Aethiopiſch, 2. Hebräiſch. 3. Syriſch (phöniziſch
und puniſc<). 4. Chaldäiſch. 5. Arabiſch (davon mauriſch 2x.)
B. a. Agglutinivende:
1. Türkiſ<-tartariſcher Stamm: 1. Osmanli. 2. Tartariſch |
(uiguriſ<, jakutiſch 2c.) |
11. Finnij Eſthniſc I. Mongolijh-Mandſ< IV. Dekh aniſc< oder drawidiſ< (Tamuliſ< , Talugu , Malaba- ij
riſch u. ſ. w.). |
dvd. Combinirende:
1. Süd-Afrikanij (d. h. S. vom Aequator). 11. Regyptiſch
und Koptiſ<. 111. Tibetiſch. IV. Baskiſch. V. Nord- und ſüd-|
amerikaniſche Indianerſprachen. Das Malayiſche (Kawiſprache 2c.)? |
Ü. Jſolirende:
L Chinejij<. Il Hinterindiſch (kohindhineſiſ<). 1. Hot-1j
tentottij Nach dem Vorkommen, daß einzelne Sprachen ſich aus andern gebildet |
und abgezweigt haben, theilt man ſie in Mutter - und Töhterſprachen|
und nennt mehrere, die von derſelben Mutterſprache herrühren, S < weſter-
jprachen. So ſind 3. B. die ſpaniſche, italieniſche und franzöſiſche Töchter- |
ſprachen einer gemeinſchaftlichen Mutterſprache , der lateiniſchen, und Schwe- 1
ſterſprachen unter ſich. Ferner werden die Sprachen der cultivirten Völker
gebildete, die der uncultivirten un gebildete genannt. Leben ſie noch |
wirklich in dem Munde von Völkern, ſo heißen ſie lebende, wenn aber nicht |
mehr, to dt e. Dieſe lekztere werden nicht ſelten allgemeines, wiſſenſchaftliches
Communications8«, oder religibdſes Ausvru&smittel (3. B. Latein , Griechiſch,
Hebräiſch) , und empfangen dann die Namen: Gelehrten-, Kir Heilige-Syrachen. Spricht man von alter und ne u er Sprache einez
und dejjelben Volkes, ſo verſieht man unter erſter die zwar meiſt noch ganz
reine, aber auch noch wenig entwicelte ſeiner Väter, unter letter die mit ſeiner
Cultur fortgeſchrittene und zu einem gewiſſen Grad von Vollkommenheit ge-
langte. Sonſt werden auch die alten Sprachen , beſonders die griechiſche und
lateiniſche , todte und alt claſſiſche genannt. Weiter unterſcheidet man,
wie allbekannt, im gleichen Volke Mundarten oder Dialecte, eine Con-
verſation8- oder Umgang S8ſprache und eine Shrift- over Bücher-
jprache (wiſſenſchaftliche und Kunſtſprache),

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