399 Sculſparkaſſen. =- Schwarzburg - Rudolſtadt. = Schwarzburg - Sonder8hauſen,
-- Dr. Leo Wilhelms, Die Schulſparkaſſen und deren Verbreitung. gr. 80.
1877. (VI u. 60 S.) A 1, 60 53. -- Schroeter, Carina, Lehrerin,
Die SchulsparkasSen vom Standpunkte der Pädagogik und National-
ökonomie. 8%. (149 S.) 1875. A 2. -- Sendel, Pfr. E., Scul-
ſparkaſſen , ein gemeinnüßiger Vorſchlag und praktiſcher Beitrag zur Löſung
Ichwebender Zeitfragen, auf Grund zehnjähriger Erfahrungen empfohlen. gr. 80.
(21 S.) 1877. 35 3.3; Derſelbe, Die Schulſparkaſſen. Eine Denkſchrift.
gr. 82, (X u. 56 S.) 1878. & 1. -- Keſſelring, Die Jugend= bezw. Scul-
jparkaſſen ſind eine zeitgemäße und ſegensreiche Einrichtung. (44 S.) 1881.
50 3. = Straßer, Pfr. Gfr., Die Sculſparkaſſen. Vortrag , gehalten in
der Schulſynode zu Interlaken am 27. Aug. 1881. 82. (30 S.) 40 43. =
Schröer, Heinrich, Wider die Schulſparkaſſen. gr. 82. (YI u, 64 S.)
1882. X 1. In allen Sculzeitungen ſind dieſe Anſtalten beſprochen wor-
den und wohl die meiſten Lehrerverjammlungen haben ſi< damit beſchäftigt.
Hervorzuheben iſt ein Vortrag, gehalten auf dem Vierten Deutſchen Lehrertage in
Kaſſel, von Fri>. (Allg. D. Lehrz. 1882. Nr. 36--38.)
Schwarzburg - Rudolſtadt (Bd. IV, 449), 940 gkm = 19 Q.-M, mit
80,000 Einwohnern. Seit dem 11. Dezb. 1875 iſt das Dienſteinkommen
der Lehrer neu geregelt und erhalten Lehrer auf dem Lande einſchließlich der
Stadt Teichel a) bei einer Sc Kindern 850 „H, bei einer geringeren Anzahl nicht unter 750 A. Wo an
einer ländlichen Volksſ Einfommen ohne Rüdſicht auf die Schülerzahl 7509 X. In den Städten
Stadtilm, Königſee, Blankenburg, Leutenberg und Schlotheim ſoll das
Dienſteinkommen der erſten Lehrer (Rektoren) mindeſtens 1100 -&, das der
übrigen mindeſtens 900 X, das der Elementarlehrer mindeſtens 850 4 be=
tragen. Zn den Städten Rudolſtadt und Frankenhauſen erhalten die erſten
Lehrer (Rektoren) nicht unter 1400 A, die übrigen Lehrer nicht unter
1100 X und die Elementarlehrer mindeſtens 850 -&. Doh ſoll in einigen
Gemeinden noc< der Reihetiſch beſtehen und ziemlich hoc< angeſchlagen ſein.
Seit 1875 find die Gemeinden berechtigt, durc< Ortsſtatut Fortbildungsſchulen
zu gründen, in denen Unterricht in zwei bis ſechs wöchentlichen Stunden er-
teilt wird, und kann derſelbe auf die Wintermonate beſchränkt werden. Es
beſtehen zwei Seminarien, das eine für die obere Herrſchaft in Rudolſtadt,
das andere für die untere Herrſchaft in Frankenhauſen. In Rudolſtadt iſt
auc ein Lehrerinnenſeminar. Es ſind ſo viele Lehrkräfte vorhanden, daß
1882 und 1883 keine neuen Zulaſſungen ſtattfanden. Jn Rudolſtadt iſt eine
tleine katholij jo daß jeßt zwei katholiſche Geiſtlihe in Rudolſtadt angeſtellt ſind. Die
Mittel zur Erhaltung der Schule gewährt der Bonifaziusverein,
Sc 15,7 Q.=M. und 70,000 Einwohner. 1883 wurden die Beſoldungen neu
geregelt und beträgt das jährliche Einkommen eines proviſoriſch angeſtellten
Volksſ 825 A; während da3 jährliche Einkommen eines deſinitiv angeſtellten Volk3-
ſhullehrer3 in Sonder3hauſen , Greußen und Arnſtadt nicht unter 900 -4&
betragen ſoll. An dieſe Mindeſtbeſoldungen ſchließen fich 5 Alterklaſſen in
der Weiſe an, daß ein Volksſ jahr in den Städten Sonderöhauſen , Greußen und Arnſtadt nicht unter
1050 4, in den übrigen Städten nicht unter 975 X, in den Landortſc nicht unter 825 4; 2) mit dem Eintritt in das 11. Dienſtjahr 1200 -&
reſp. 1125 A und 975 A; 3) mit dem Eintritt in das 16. Dienſtjahr

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