Rouſſeau, I. J. =- Stolz, Alban. 399
Sämtlichen Katechismen ſind Anmerkungen beigegeben , die ſich über die Ver-
faſſer, das Jahr der Ausgabe, die verſchiedenen Editionen und die benüßten
Exemplare verbreiten und die ſchwierigen AusdrüFe erklären. Von demſelben
Verfaſſer erſchienen in den Jahrgängen 1877 und 1878 des „Katholik“ und
ſofort auch ſeparat abgedru>t: Die Mainzer Katechiömen von Erfindung der
Buchdruderkunſt bis zum Ende des 18. Jehrhunderts. Mainz, 1878. Kirc heim. (124 S.) A 1, 509 3. Zu B. IV, 223: Schmitt, Dr. J., Er-
tlärung des kleinen Deharbe'ſhen Katechi8mu3. 6. Aufl. 8%. (VI und 300 S.)
Freiburg , Herder. 1882. A 2, 20 3. -- Ebenderſelbe, Erklärung des
mittleren Deharbe'ſ Klaſſe der Elementarſhulen. 89. (3 Bände mit XVI und 616, RU und
695 und XU und 711 S.) 5. Aufl. 1882. Freiburg, Herder. 1883.
H 15. -- Bruno, Kurze Katechiömus8-Erklärung zu P. Deharbes mittleren
Katechismus. (Abdru> aus den „Katechetiſc (erſte Hälfte). 89. (397 S.) Kempten, Köſel. 1884. A 1, 50 4. =
Katecheſen zu Deharbes KatechiSmus von Friedrich Keilmann. 89.
(472 S.) Mainz, Kirchheim. 1884. X 4. Über beide leßtere Hilfsmittel
vgl. Literariſcher Handweiſer 1884. Nr. 14 (366).
Rouſſeau , IJ. J. Deſſen „Emil, oder über die Erziehung“ erſchien
überſeßt und mit Einleitung und Erläuterungen verſehen von Karl Reimer.
3. Aufl. gr. 829, (LXIV und 567 S.) Leipzig. Siegiömund und Volkening.
1881. A 5, 50 IZ.
Sachſen-Koburg-Gotha. Zur Litteratur: Zeyß, A., Seminard.,
Zur Geſchichte des Lehrerbildung3weſens im Herzogtum Gotha. gr. 8? (84 S,)
Gotha, Thienemann. 1880. H 1, 20 4Z.
Sachſen - Weimar. Zur Geſeßeskunde: Die Volksſ des Großherzogtums Sachſen-Weimar. 89, (IV, 350 S.) Weimar, Böhlau,
1882. A 3, 20 Z.
Schweiz. Zur Litteratur: Überſicht der ſc und Verordnungsbeſtimmungen in der Shweiz. Zuſammengeſtellt vom Archiv-
bureau der ſchweiz. permanenten Shulausſtellung in Zürich, 49, (60 S.)
Bern, Wyſſ. 1884.
Stolz , Alban, wurde geboren am 3. Februar 1808 in der badiſchen
Amtöſtadt Bühl, als der Sohn eines Apothekers. Er bejuchte das Lyceum zu
Raſtatt (1819-1827) und widmete ſich in Freiburg der Theologie (1827--1830),
konnte ſich aber nicht entſchließen, den Konkurs pro Seminario zu machen.
Er bezog vielmehr die Univerſität Heidelberg und ſtudierte Philoſophie und
Philologie (1830--1832). Die undriſtliche Richtung, welche auf diejer Uni-
verſität herrſc andern hätte bewirken können: fie erweckte bei ihm das Berlangen, als Prieſter
dem Unglauben entgegenzutreten. Er kehrte nach Freiburg zurü>, beſtand die
Aufnahmsprüfung für das Prieſterſeminar mit Auszeihnung und trat 1832
in dasſelbe ein. Am 16. Auguſt 1833 wurde er zum Prieſter geweiht. Acht
Jahre wurde er in der Seelſorge verwendet, zwei Jahre als Vikar in Rothen-
fel3 (1830--1832) und ſe dieſer Stellung zeichnete er ſich durc ſeine volle Biebe der Schule zu, was auch die Aufmerkſamkeit des damaligen

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