Title:
Klassen 1 bis 6
Originator:
Deutschland (DDR) Ministerium für Volksbildung
PURL:
https://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0111-bbf-spo-19458253

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Beim Bauen von Modellen, z. B. Tischkreissäge, Spulvorrichtung, lernen sie zunächst
das Riemen- und das Reibradgetriebe kennen. Sie erkennen, daß sich das kleinere Rad
stets öfter dreht als das größere.
Beim Aufbau eines Riemengetriebes erfahren sie: Die Drehzahlen können verändert
werden. Die Drehrichtung von treibendem und getriebenem Rad ist gleich. Die Wellen
‚ N parallel.
Beim Aufbau eines Reibradgetriebes erfahren sie: Drehrichtung und Drehzahl können
verändert werden, Wellen liegen parallel.
Durch den Einsatz unterschiedlich großer Räder entwickeln die Schüler eigene Lösun-
gen zur Veränderung der Drehzahl des Werkzeuges. Sie werden befähigt, Riemen- und
Reibradgetriebe zu skizzieren und die Drehrichtung einzuzeichnen.
Als Vorleistungen können genutzt werden:
Werkunterricht, Klasse 3: Anwenden von Seil und Band bei einfachen Förderein-
richtungen
Hinweise
Den Schülern ist, ausgehend vom unmittelbaren Werkzeugantrieb (Stoffeinheit 2), die
Notwendigkeit der Veränderung von Drehzahlen bewußtzumachen. Auf Anwendungs-
beispiele, wie elektrische Bohrmaschine, Plattenspielerantrieb, Nähmaschine, Kreis-
säge, Kraftfahrzeug, ist hinzuweisen. Auf den gekreuzten Riementrieb beim Riemen-
getriebe und auf die mögliche winklige Lage der Wellen beim Reibradgetriebe ist nicht
einzugehen. Auf die Drehrichtungsänderung durch Einschalten eines Zwischenrades
beim Reibradgetriebe ist nur hinzuweisen. Experimentell wird diese Möglichkeit beim
Zahnradgetriebe (Stoffeinheit 3.2.) erprobt.
3.2. Stirnradgetriebe (10 Stunden)
Die Schüler erfahren, daß mit einem Stirnradgetriebe die Drehzahlen genauer
(schlupflos) als beim Riemen- bzw. Reibradgetriebe übertragen werden können.
Beim Bauen solcher Modelle, wie z.B Rührgerät, Bohrmaschine, erkennen sie: Die
Drehzahl läßt sich durch die Größe (Anzahl der Zähne) der Zahnräder, die Drehrich-
tung durch die Anzahl der Zahnräder beeinflussen. Die Wellen liegen parallel. Mit ei-
nem Motor können mehrere Wellen angetrieben werden.
Die Schüler entwickeln eine einfache Lösung zum Sperren des Rücklaufes und werden
befähigt, ein Stirnradgetriebe sinnbildlich darzustellen. \
Hinweise
Den Schülern ist mitzuteilen, daß Stirnradgetriebe z. B. in Werkzeugmaschinen und
Kraftfahrzeugen vielseitig einsetzbar sind. Das saubere Skizzieren bildet eine wichtige
Vorleistung für das Technische Zeichnen.
Übersetzungsverhältnisse sind nicht zu berechnen.
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