Amtlicher Teil eee eren enn SET

logiſch geprüft. Beſtehen ſie dieſe Prüſung, dann
werden ſie als Anwärter für die Heeres8zahlmeiſter-
laufbahn vorgemerkt und dienen bis zur Vollendung
der zweijährigen Dienſtzeit in der Truppe weiter.
In den lebten drei Monaten der zweijährigen
Dienſtzeit iſt ein Probedienſt bei Verwaltungs-
dienſiſtellen (Heere8zahlmeiſtereien) abzuleiſten.
Soldaten, die ſich hierbei als ungeeignet
für. die Heere3zahlmeiſterlaufbahn erweiſen,
werden nach Erfüllung der aktiven Dienſtpflicht
entlaſſen, falls ſie nicht in die Frontunteroſſizier-
laufbahn übernommen werden.
Zu Beginn des dritten Dienſtjahre8 werden die
als Anwärter vorgemerkten Soldaten auf beſondere
Planſtellen der Heere38verwaltung Übernommen.
Zum Unteroffizier werden ſie nach erfolgreichem
Verlauf des Probevierteljahres im Verwaltungs-
Dienſt und nach Weiterverpflichtung auſ eine Ge-
jamtdienſtzeit von zwölf Jahren mit Beginn des
dritten Dienſtjahres befördert,
Soldaten mit mehr als zweijähriger Dienſtzeit
werden ſofort nach der Übernahme als Anwärter
der Heere8zahlmeiſterlaufbahn in die Verwaltungs--
dienſtausbildung Übernommen.
- Die Anwärter erhalten während der Front-
dienſtzeit und der Ausbildung im Heere8verwaltungs-
dienſt die Gebührniſſe nach den Säßen des je-
weiligen militäriſchen Dienſtgrades. .
- - -Die Ausbildung im Heeres8verwaltungsdienſt
dauert ausſchließlih der dreimonatigen Probe-
dienſtzeit in der Regel drei Jahre. Anwärter, die
innerhalb der Ausbildungszeit für die -Heere3- -
zahlmeiſterlauſbahn als ungeeignet erachtet werden,
treten zur Truppe zurü> und werden aus dem
aktiven Wehrdienſt entlaſſen, falls ſie nicht in die
Frontunteroffizierlaufbahn Übernommen werden.
Am Scluß der Ausbildungs8zeit wird die
Prüfung für den gehobenen nichttechniſchen
Heere3verwaltungsdienſt abgelegt. Diejenigen, die
die Prüfung beſtanden haben, werden zu Zahl-
meiſteranwärtern ernannt. Nach Maßgabe des
dienſtlichen Bedürfniſſes erſolgt ſpäter die Exr-
nennung zum außerplanmäßigen Zahlmeiſter
(Eingangsgruppe A 4 c).
Dieſer Erlaß wird nur im RMinAmtsbl.
-.. Dt|c Berlin, den 1. Juni 1939.
Der Reichsminiſter
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volks8bildung.
Im Auftrage: Kuniſ<.
An die Unterrichtsverwaltungen der Länder (außer
Wreußen) und die Herren Oberpräſidenten (Ab-
teilung für höheres Schulweſen). -- Z II a 14092,
(RMinAmtsblDtſchWiſſ. 1939 S, 345.)
b) Für Preußen
Wiſſenſchaft
a) Für das Reich
311. Elektriſc Auf Grund des 8 9 des8 Geſebes8, betreffend
die eleftriſicchen Maßeinheiten, vom 1, Juni 1898
(RGBl. S. 905) iſt der von den Städtiſchen Be-
trieböSwerfen in Görlig nach den Vorſchriften der
Phyjſikaliſch-TehniſMen Reichsanſtalt errichteten
VPrüfſtelle die Genehmigung erteilt worden, als
„Elekiriſches Prüfamt 62" amtliche Prüfungen und
Beglaubigungen von Elektrizitätszählern und elek-
triſchen Meßgeräten auszuführen, und zwar
mit Gleichſtrom . . . . bis 155A 500 NV,
mit Wechſel-1u. Drehſtrom bis 1000 A 10000 V,.
Berlin, den 20. Mai 1939.
Der Reich8miniſter
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung.
Im Auftrage: Groh.
Bekanntmachung. -- WO 1162/39.
(RMinAmtsblDtſchWiſſ. 1939 S, 347,)
«zzg;





312. Zulaſſung zur Sonderreifeprüfung.
Es iſt bei mir die Frage aufgeworfen worden,
ob Bewerbern, welche die „Begabtenprüfung“ auf
Grund der Ordnung vom 8. Auguſt 1938 -- WJ
2670 E I11, ETV, E V --- nidht beſtanden haben,
zur Sonderreiſeprüſung gemäß der Ordnung vom
gleichen Tage zugelaſſen werden können. Die
genannten Brüfungen unterſcheiden ſich ſowohl
hinſichtlich der Zulaſſungsvorausſezungen. wie auch.
der BPrüfungsgegenſtände ſo weſentlich von-
einander, daß eine frühere erfolgloſe Teilnahme
an der Begabtenprüfung die Zulaſſung zur Sonder-
reiſeprüfung nicht hindert, wenn im übrigen die
Vorausſeßungen zur Zulaſſung zu dieſer Prüfung
gegeben ſind. = -
- I Sonderreifeprüfung ſofort zu unterrichten.
Berlin, den 3. Juni 1939.
Der Reichsminiſter
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung.
Sm Auftrage: Meißel
An die Herren Oberpräſidenten (Abteilung ſür
höheres Schulweſen) in Preußen, den Herrn
Stadtpräſidenten der Neich3hauptſtadt Berlin
(Abteilung für höheres Schulweſen), die Unter-
richtöverwaltungen der Länder mit Hochſchulen
(einſchl. Oſtmark) und den Herrn Regierungs-
präſidenten (Abteilung für höheres Schulweſen)
in Auſſig. =- WT 2510 Wp.
(RMinAmtsblDtſchWiſſ. 1939 S. 347.)
313. Prüfungsgebühren,
Im Zuge der Vereinheitlichung der Vrüfungs3-
ordnungen im Bereiche der Wiſſenſchaft8verwaltung
habe ich durch Runderlaß vom 22, Juli 1936

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