Amtlicher Teil 437
:33, Durchführung der Reichs-Habilitations-
Ordnung.
Zum Bericht vom 26. Juni 1939 -- A 15b
H 4 --, betreffend Durchführung der Reichs8-
Habilitation8-Ordnung.
Nach meinen Runderlaſſen vom 21. Januar
1937 -- W 1a 1997/36 -- und vom 283. April
1937 -- WA 305 -- ſcheiden die Dozenten (alter
Ordnung) und nichtbeamteten außerordentlichen
Profeſſoren mit Vollendung des 65. Lebensjahres
aus dem Hochſchuldienſt aus, d. h. ihre aktive
Lehrtätigkeit findet damit ihr Ende. Eine Er-
nennung dieſer nichtbeamteten Lehrkräfte, die be-
reit8 über 65 Jahre alt ſind, oder die bis zum
30. September 1939 das 65. Lebensjahr vollenden,
zu Dozenten neuer Ordnung oder zu außer-
planmäßigen Profeſſoren iſt daher nicht möglich.
Zur Aufrechterhaltung der Mitgliedſchaft im
Lehrkörper der Hochſchule bedarf es eines Antrages
nach Abſchnitt 111 der RHabilO. vom 17. Februar -
1939 nicht. Dieſe Lehrkräſte ſind berechtigt, mit
Genehmigung des Rektors der Hochſchule weiter-
hin von ihrer Lehrbefugnis Gebrauch zu machen
und die Bezeichnung „nichtbeamteter außerordent-
licher Profeſſor“ oder „Dozent“ zu führen.
Berlin, den 25. Juli 1939.
Der Reichsminiſter
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung.
Dm - Im Auftrage: Groh. -
An den Herrn Leiter des Miniſteriums für Volks8-
bildung in Dresden. =“ WA 1912 WP.
(Deutſch. Wiſſ. Erziehg. Volksbildg. 1939 S. 437.)
Erziehung
a) Für das Reih
434, Beginn des Studiums an den Hoch»
ſchulen für Lehrer- und Lehrerinnenbildung,
Nac< den Beſtimmungen über die Zulaſſung
zum Studium an den Hochſchulen für Lehrer- und
Lehrerinnenbildung vom 29. Januar 19388 - WU.
3743 uſw. -- (Deutſch. Wiſſ. Erziehg. Volksbildg.
S. 62) kann das Studium nur zum Winterſemeſter
„begonnen werden. I< hatte mir biSher.die ausnahms-
weiſe Zulaſſung zum Sommerſemeſter im Einzelfalle
vorbehalten und entſprechende Einſchreibungs8-
anträge in begründeten Ausnahmefällen in geringem
Umfange genehmigt. Zur Sicherſtellung einer ge-
ordneten Durchſührung des Studiums hat es ſich
als notwendig erwieſen, von au8nahmsweiſen Ein-
Ihreibungen außerhalb des feſtgeſebten Studien-
beginns fünſtig ganz abzuſehen. Einſchreibungen
zum Sommerſemeſter können daher von jeßt an in
teinem Falle mehr genehmigt werden.
Dieſer Runderlaß wird nur in Deutſch. Wiſſ.
Erziehg. Volksbildg. veröffentlicht.
Berlin, den 22, Juli 1939,
Der Reichsminiſter
für Wiſſenſchaft Erziehung und Volksbildung.
Im Auftrage: Holfelder,
An die Herren Direktoren der preußiſchen Hoch-
ſchulen für Lehrer- und Lehrerinenbildung,
'den Herrn Direktor der Hochſ bildung in Saarbrücken, die Herren Direktoren
der ſtaatlichen Kunſthochſchulen in Preußen
(Muſik und bildende Kunſt) und die Unterrichts-
verwaltungen der Länder. --U Id 2398 E Ila,
E IIe, E VIIa, Va, Ve.
(Deutſch. Wiſſ. Erziehg. Volksbildg. 1939 S. 437.)
435. Film „Hans Weſtmar“.
Nach 8 5 Abſ. 1 Saß 1 der Gemeinſamen
Richtlinien vom 26. Juni 1934 (Anlage BE meines
Runderlaſſes vom gleichen Tage -- R K 5020
VU II --, Zentrbl. f. d. gef. Unterr.-Verw. S. 195)
habe ich den Film „Hans Weſtmar“ in der von
der Reichs8propagandaleitung vorgelegten gefürzten
Form für die ſtaatspolitiſchen Filmveranſtaltungen
in den Schulen zugelaſſen. Die Zulaſſung gilt
nicht für die fünf unteren Schuljahrgänge (ein-
ſchließlich der Klaſſe 1 der Höheren Schule). Die
Genehmigung geſchieht in der Vorausſebung, daß
der Inhalt des Films8 im Unterricht eingehend
vorbereitet wird, ſo daß ſeine Vorführung keinen
Verſtändnisſchwierigkeiten begegnet und ſeine Ab-
ſichten erfaßt werden.
- Die Reichspropagandaleitung wird den Schulen
Vorbereitungshefte für die Lehrer wie bi8her zur
Verfügung ſtellen. 5
Dieſer Erlaß wird nur in Deutſch. Wiſſ.
Erziehg. Volksbildg. veröffentlicht.
Berlin, den 1. Auguſt 1939.
Der Reichsminiſter oo -
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung.
Im Auftrage: Holfelder.
An die Unterrichtsverwaltungen der Länder (einſchl.
Öſterreich, Sudetengau und Saarland), die
Herren Oberpräſidenten, die Herren Regierungs3-
präſidenten und den Herrn Stadtpräſidenten
Der Reich8hauptſtadt Berlin. -- BE 1 6 695.
(Deutſch. Wiſſ. Erziehg. Volksbildg. 1939 S. 437.)
436. Reichsgemeinſchaft der deutſchen Privat»
| ſchulen e, V.
Zur beruſsſtändiſ Unterhaltsträger deutſ „Reichsgemeinſ e. V.“ gebildet worden. Sie hat ihren Siß in
Berlin und iſt in das VereinSregiſter eingetragen
(Anſchrift: Berlin-Steglib, Forſtſtraße 18).
Auſgabe der Reichsgemeinſchaſt iſt die berufs8-
ſtändiſche Betreuung der deutichen Privatſchul-
unterhaltsträger im Geiſte der nationalſozialiſtiſchen
Volks8gemeinſchaft. Der Eintritt erſolgt durch
Ichriftliche Beitritt3erflärung gegenüber dem Leiter
der Reichsgemeinſchaft.
Durc< meinen Erlaß vom 5. April 1939
-- E III ce 423 -- (Deutſch. Wij]. Erziehg. Volks8-
bildg. S. 258) habe ich bereits angeordnet, daß
nur jolche privaten Höheren Schulen als den

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