32 Amtlicher Teil
23. Drdnung der erſten Prüfung für das
Lehramt an Volksſchulerx.
Nachdem ich unter dem 26. Oktobex 1938
-- WL 2831 WA, EL Ja (a) - (RMinAmisbl.
DtſchWiſſ. S. 492) die „Studienordnung für das
Lehramt an Volksichulen“ erlaſſen habe, iſt in
Abſchnitt C 10 Abſatz 2 e der „Ordnung der erſten
Prüfung für das Lehramt an Volksſchulen“ vom
12. Oktober 1937 -- WL 2491 E Ila, E IIb,
M (a) -- (RMinAmtsblDtich Wiſſ. S. 461) das
Wort „Handarbeiten“ durc< „Handarbeit“ und das
Wort „Haushalt8kunde“ durch „Hauswert“ zu exr-
jeden. Bei einem Neudru> der Prüfungszeugnijſſe
iſt hierauf Bedacht zu nehmen. Die vorhandenen
Vordrucke können aufgebraucht werden.
Dieſer Runderlaß wird nur im RMinAmtsbl.
DtichWiiſ. veröffentlicht.
Berlin, den 30. Dezember 1938.
Der Reichsminiſter
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung.
Im Auftrage: Holfelder.
An die Herren Direktoren der preußiſchen Hoh-
ſchulen für Lehrer- und Lehrerxinnenbildung und
den Herrn Direktor der Hochſchule für Lehrer-
bildung in Saarbrücken. -- Abſchrift zur Kenntnis
und gleihen weiteren Veranlaſſung an die
- Unterrichtöverwaltungen der Länder mit eigenen
Einrichtungen für die Lehrerbildung. =- Abſchriſt
zur Kenntnis an die Herren Regierungs8-
präſidenten, den Herrn Stadtpräſidenten der
Reich8hauptſtadt Berlin, den Herrn Reich8-
fommiſſar für das Saarland in Saarbrücken
und die Unterricht3verwaltungen der übrigen
Länder. =“ WL 4625 E Il a.
(RMinAmtsb[lDtjc 24. Gebührenerlaßordnung.
Der 8 3 Abſaz 1 Saß 2 der Gebührenerlaß-
ordnung vom 10. Juli 1937 wird durch folgenden
Saz erſett :
„Er kann bis zum Abſchluß eines normalen
Studiums, d. h. höchſtens bis zum letßten der in
den Brüfungsordnungen ujw. als Mindeſtzahl
- vorgeſehenen Semeſter, gewährt werden, darüber
hinaus in beſonderen Einzelfällen nur dann, wenn
der Bewerber ji in der geſamten bisherigen
Studienzeit in jeder Hinſicht bewährt hat und
die Verlängerung des Studiums zur Erreichung
des Situdienziel3s unbedingt erforderlich iſt.“
Berlin, den 2. Januar 1939.
Der Reichsminiſter
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung.
Im Auftrage! Wacker.
An die Herren Rektoren der Univerſitäten in
Preußen (Berlin, Königs8berg, Greifswald, Bre3-
lau, Halle, Kiel, Göttingen, Marburg, Münſter,
Bonn, Frankfurt a. M. und Köln), der Mediziniſchen
Akademie-in Düſſeldorf, der Akademie in Brauns-
berg, der Techniſchen Hochſchulen in Aachen,
Berlin, Breslau und Hannover, der Berg-
akademie in Clausthal-Zellerfeld, der Tierärzt-
lichen Hochſchule in Hannover, der Wirtſchafts8-
hochſ Königsberg, die Herren Univerſitätskuratoren
(bei Bres8lau: Kurator der Univerſität und der
Techniſchen Hochſchule Breslau), das Kuratorium
der Univerſität in Frankfurt a. M., das Kura-
torium der Univerſität in Köln a. Rh. (durch
den Herrn Staatskommiſſar der Univerſität),
den Herrn Oberpräſidenten in Königsberg (als
Kurator der Akademie Braunsberg), das Kura-
torium der Mediziniſchen Akademie in Düſſel-
dorf (durch den Herrn Regierungspräſidenten
daſelbſt), den Herrn Vorſigenden des Kuratoriums
der Wirtſchaft8hochſchule in Berlin, den Herrn
Vorſißenden des Verwaltungsrats der Handels-
hohſhule in Königsberg (dur< den Herrn
Staats8kommiſſar der Handel8hochſchule daſelbſt
-- Univerſitätsfuratorium --), die Hochſchul-
verwaltungen der Länder (außer Preußen und
Öſterreich). = Abſchrift zur Kenntnis auf die
Eingabe vom 15, Dezember 1938 -- rskb. --
an das Reichöſtudentenwerk in Berlin-Chaxrlotten-
burg 9. = WA 3399/38.
(RMinAmtsblDtſc
b) Für Preußen
Erziehung
2) Für das Reic<
25. Klaſſenteilungen.
1L
Die höhere Schule iſt in der Regel einzügig,
im Höchſtfalle zweizügig. Mehr Züge ſollen niet
eingerichtet werden, da ſonſt der erzieheriſche
Erfolg nicht mehr gewährleiſtet iſt. Wo ein Be-
dürfnis für weitere Züge beſteht, wird die Gründung
einer neuen Schule neben der beſtehenden, bei
der einzügigen Schule die Angliederung eines
zweiten Zuges ins Auge zu faſſen ſein. Hierzu
iſt meine Genehmigung einzuholen.
Teilungen einzelner Klaſſen müſſen vermieden
werden. Sie ſind aus unterrichtlichen und er-
ziehlihen Gründen unerwünſcht, weil eine wirk-
liche Erziehung8gemeinſc wenn die Klaſſen bald auseinandergeriſſen, bald
zuſammengeworſen werden, Ein geordneter
Unterrichtsbetrieb iſt nicht möglich, wenn die
Zahl und die Zuſammenſezung der Klaſſen durch
Teilungen und Zuſammenlegungen wiederholt
verändert wird; außerdem werden Raum-
I Dieſe Grundſäße ſind bei der Aufnahme der
Schüler (Schülerinnen) zu beachten. Dabei iſt

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