Heft 1
Nichtamtlicher Teil . 1*
Stimmen «us Praxis und Wiſſenſchaft
(Nichtamtlicher Teil)
Bücher und
Wehrmacht und Partei.
Herausgegeben von Dr. Richard Donnevert.
Verlag Johann Ambroſius Barth, Leipzig.
Preis 6 RM.
Die enge Verflechtung von Partei und Wehr-
macht in ihrer Vielfältigkeit aufzuzeigen, iſt die
Aufgabe eines Buches, das der Reichsamtösleiter
im Stabe des Stellvertreters des Führers und
Miniſterialrat im Oberkommando der Wehrmacht,
Dr. Richard Donnevert, unter dem Titel
„Wehrmacht und Partei“ herausgegeben hat. Wie
die Wehrkraft des deutſchen Volkes im totalen
Wehrſtaat. -. durch engſte Zuſammenarbeit aller
Partei-, Wehrmacht8- und Staatsſtellen bis zum
äußerſten geſteigert werden kann, iſt in den aufſc reichen Auffäßen zahlreicher hervorragender Mit-
arbeiter ausführlich dargeſtellt. In grundſäßlichen
Erörterungen entwickelt einleitend dex Heraus-
geber ſelbſt, wie Partei und Wehrmacht gemeinſam
ihre Aufbauarbeit erfüllen. Wenn auch die Auſ-
gaben beider verſchieden ſind, ſo iſt doch ihr Ziel
das gleiche: ein freies, ſtarkes und glückliches
Deutſchland zu ſchaffen. Heute und für immer
ſteht die Wehrmacht neben der Partei im ſtolzen
Bewußtſein ihrer für das nationalſozialiſtiſche Volk
und für die nationalſozialiſtiſche Weltanſchauung
geleiſteten Dienſte. =- „Von der Reichswehr zur
Wehrmacht des Dritten Reiches“ heißt der Beitrag
des Majors des Generalſtabes von Wedel (Ober-
kommando der Wehrmacht), der in knapper Form
den inneren und äußeren Weg von der Reichswehr
zur neuen Wehrmacht ſchildert. Den BRlaß
der ſieben unzureichend bewaſſneten Reichswehr-
diviſ ionen nehmen heute im alten Reichsgebiet
36 neuzeitlich bewaſſnete Diviſionen ein. Die
deutſchen Grenzen ebenſo wie die Küſtengebiete
genießen wieder den ſtarfen Schuß der Be-
ſeſtigungen. Zur See iſt eine einſahbereite Kriegs3-
marine vorhanden, und eine ſtarke Luftwaffe, mit
neueſten Maſchinen und Waſſen aufs beſte aus-
geſtattet und ausgebildet, wacht über die Sicherheit
Des deutſchen Lande3, unterſtüßt durch einen wohl-
organiſierten Luſtſchußb. Dieſer gewaltige Neubau
der Wehrmacht des Dritten Reiches iſt außer der
Führung des deutſchen Volkes dem inneren Wert
dex ReichsSwehr als Führerheer zu danken. --
Daß die Umwälzung und Umwertung durch den
Nationalſozialiömus auch ihren „wehrpolitiſchen
Abſchnitt“ hatte, iſt ſelbſtverſtändlich. Vizeadmiral
Zeitſchriften
Canaris vom Oberkommando der Wehrmacht
führt in ſeinem Beitrag „Politik und Wehrmacht“
aus, daß das Erſcheinungsbild dieſer wehrpolitiſchen
Umformung die neue Wehrmacht iſt. Es iſt daher
Pflicht eines jeden Angehörigen der neuen deutſchen
Wehrmacht, ſich zur Weltanſchauung des National-
jozialiSmus zu befennen, die aus dem Front-
erlebnis heraus entſtanden und ſomit zutieſſt
jſoldatiſch iſt. Nur wer ſich ganz mit dem national-
jozialiſtijchen Gedankengut vertraut gemacht hat,
iſt in der Lage, die ihm im Rahmen der
Volksgemeinſchaft geſtellten Aufgaben ganz zu
erfüllen.
Dazu gehört auch die körperliche Ertüchtigung.
In ſeinem auſſchlußreichen Artikel „Die Leibes-
erziehung in der HJ. und in der Weh -
legt Oberſtleutnant des Generalſtabes Waegexr
(Oberfommando des Heere8) dar, mit welchen
Mitteln der zukünftige Rekrut durch den Sport in
den NS.-Formationen körperlich und geiſtig vor-
gebildet werden kann. Das Ziel ſoll ſein, durch
Zuſammenarbeit von Partei und Wehrmacht, durch
Erziehung in Schule, Arbeitsdienſt und Heer alle
Maßnahmen zu treſſen, die ausſc für die Heranbildung eines ſtarken deutſchen Ge-
ſchlechtes. =- Der in Deutſchland wie im Aus8-
lande befannte Korpsführer de8 NS.-Fliegerkorps,
Generalleutnant Chriſtianſen, gibt in ſeinem
Beitrage „NS.-Fliegerforps8 und Wehrmacht“ das
Aufgabengebiet ſeines Korps bekannt. Er ſchildert,
welhen Stand der vormilitäriſhen Flieger-
ausbildung der junge Deutſche erreichen kann.
Der Nachwuchs der Luſtwaffe kommt in Zukunft
nur aus dieſen Reihen, denn die Bedingungen
der AuSbildung geben die Garantie dafür, daß
der im NSFK. praktiſc<, und theoretiſch vor-
geſchulte Mann beim Eintritt in die Luſtwaſfſe
- wertvolle Grundkenntniſſe mitbringt. -- Ebenſo
iſt der Arbeits8dienſt waſſenloſe Vorbereitung zum
Wehrdienſt. Reichsarbeitsſührer Hierl umreißt
in ſeinem Artikel „Arbeitsdienſt und Wehrmacht“
die Aufgaben und den Zwe> des Arbeitsdienſtes.
Der deutſche Leben3raum wird nac< außen hin
von der Wehrmacht al8 dem alleinigen Waſſen-
träger der Nation geſchüßt. Der „Soldat der
Arbeit“ dient ſeinem Volke mit der Waſſe der
Arbeit, dem Spaten. Gemeinſame Spatenarbeit
und eng verbundene8 Lagerleben reißen die
Klaſſenſchranken nieder, die vom LiberaliSmus und
Marxismus3 zwiſchen den Arbeitern der Stirn und
den Arbeitern der Fauſt einſt auſgebaut worden

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.