-das Wichtige an ihm.
Nichtamtlicher Teil
leine Bildheft den Blik auf den ewigen Strom
unſeres Volkes zu lenken, das ſich in ſeinen Kindern
von Geſchlec am Kind“ -- das Büchlein trägt ſeinen Namen mit
Recht! Lachendes Leben, herzliche Freude, elter-
licher Stolz und ſtilles Glück ſpricht aus den 65
zum Teil ganzjeitigen Bildern. Aus der Idee des
Führers vom ewigen Deutſchland geſtaltet, be-
gleitet ſie ein kurzer aufrüttelnder Text: „Verzicht
auf Kinder heißt Verzicht auf Leben“; „Kinder
ſind unſer Sonnenſchein und unſere Freude“;
„Deutſchland muß wieder Kinderland werden“;
„Geſunde Kinder ſind Volksreichtum“. So ſind
Bilder und Text in ihrem Zuſammenklang hervor-
ragend geeignet, den mütterlichen Inſtinkt bei
dem heranwachſenden jungen Frauengeſchlecht zu
weken und in einer jungen Ehe die Sehnjucht
nach Kinderreichtum groß werden zu laſſen. Das
Büchlein ſpricht unmittelbar zum Herzen. Das iſt
Das Bildheft „Freude
am Kind" ſollte in Millionen von Exemplaren in
unſerem Volk verbreitet werden. Es iſt auch als
fleines Geſchenfbändhen für die jungen Volks-
genoſſen und vor allem Volk8genoſſinnen geeignet,
die im Begriff ſind, ins Elternamt hineinzuwachſen.
Berlin. Hermannſen.
-=---- "Buchner? Allgemeine Zoologie.
Leipzig 1938, Verlag Quelle & Meyer.
372 Seiten. Mit 195 Abbildungen. Geb. 12 RM.
Das Buch iſt vorwiegend für die jungen
Mediziner und Naturwiſſenſchaftler geda handelt von Protopla8sma und Zelle, von Fort-
pflanzung und Geſchlecht, von Vererbung, Ent-
wicklung, Alter und Tod und ſebt ſich zum Schluß
mit Problemen der Abſtammungslehre und der
Anpaſſung auseinander.
Der Verfaſſer will das Werden und Vergehen
des Einzelweſens in den Mittelpunkt ſeiner Dax-
bietungen ſtellen. Er zeigt, wie unſere Kenntnis
vom Weſen des Protopla8mas und der Zelle als-
Grundlage aller Leben8äußerungen allmählich ge-
worden iſt, bekämpft aber die im Beſchreiben
verharrend bleibende Zellehre und ſtellt das Recht
ganzheitsbiologiſcher Betrachtungen heraus.
Lebeweſen beſtände nicht nur aus Organen, Ge-
weben, Zellen, ſondern ſtelle ein einheitliches Ganzes
dar, in dem die übergeordnete Wirkungsweiſe der
Hormone und Fermente, die Erſcheinungen der
Regeneration und Regulation ſowie vieles andere
zuſammenwirken. Dennoc< dürfe die Forſchung
die morphologiſchen und phyſiologiſ erſcheinungen nicht vernachläſſigen, denn an die
Zelle als niederſte Elementareinheit erſcheint das
Leben überall geknüpft, gleihwohl ob wir einen
Einzeller oder etwa die Geißelzelle eines Viel-
zellers unterſuchen.
Da ohne genaues Studium von Karyo- und
Zytoplasma die Vorgänge der Zellteilung und
ihrer Phyſiologie nicht verſtändlich ſind, und da
Da3
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Deren Kenntnis die Vorausſezung für alle Fragen
bildet, die uns die Natur bezüglich der mannig-
fachen Fortpflanzungsweijen und der vielartigen
Vererbungserſ eine weit in die Einzelheiten gehende Überſicht
der älteren und neueren Forſchungsergebniſſe, die
er durch viele gute Bilder ergänzt.
Ein ausführlicher Abſchnitt iſt der Entwicklung
des tieriſchen Eies und der Larvenſtadien gewidmet ;
anſchließend wird der Einfluß der Außenbedingungen
unterſucht, die zur geregelten Entfaltung erforderlich
ſind odex dur tendenz beeinfluſſen könnten. Den Tod will Buchner
nicht als Funktion des Lebens gelten laſſen. Ebenſo
wie wir den Protozoen und den Geſchlechts8zellen
der Metazoen potentielle Unſterblichkeit zuſchreiben,
glaubt er auch die Alterzerſcheinungen im Gewebe-
verband nur auf phyſiologiſc dur) zunehmende Verſchlechterung der Umwelt-
bedingungen zurückführen zu können.
Im letzten Kapitel des Buches legt der Ver-
faſſer jeine Anſichten über die Abſtammungslehre
und Anpaſſung dar. Er ſtelit die Jdeengebäude
Lamar>s und Darwins einander gegenüber und
ſchildert den Streit der Meinungen im Lichte
alter und neuer Erſahrungen. CEs3 gäbe unter
den Biologen heute noc< alle Richtungen des
Lamar>ismus und DarwinisSmus. In Gegenſaß
ſtänden beſonders die Genetifer auf der einen und
die Morphologen und Anatomen auf der anderen
-Eeite! . -
Der Verfaſſer ſelbſt befennt ſich offen zu der
Anſicht, daß ohne ſinnvolle aktive Anteilnahme
des Organismus die Entſtehung zweckgemäßer An-
paſſungen nicht denkbar ſei und daß auch den
Umweltreizen eine wichtige Rolle bei der Ent-
ſtehung neuer Arten zukomme. Man dürfe aller-
ding3 den Lamarcd>ismus nur wiſſenſchaftlich ver-
treten.
Wer wird hier nicht an die Bökerſche Hypotheſe
der „bfologiſch ſinnvollen Umfonſtruktionen“ e-/34/
innert ? "
Es muß betont werven, daß für derartige
vordarwiniſtiſche Anſchauungen bis heute keine
Beweiſe erbracht werden fonnten,
Berlin, tto.
Die Aufgabe der Arterhaltung.
Zur Folge 4/1939 des „Schulungsbriefes“.
„Zum erſten Male, vielleicht ſeit es eine Menſchen-
gejchichte gibt, iſt in dieſem Lande die Erkenntnis
dahin gelenkt worden, daß von allen Aufgaben, die
uns geſtellt ſind, die erhabenſte und damit für den
Menſchen heiligſte die Erhaltung der von
Art if gegebenen blutgebundvdenen
rt ift.“
Dieſes Führerwort iſt der Leitgedanke, der
den lebten Sinn der geſamten Arbeit der National-
ſozialiſtiſchen Deutſchen Arbeiterpartei enthält.
Mit welcher Klarheit dieſes ſchon in den erſten
Anfängen der Bewegung erkannt worden iſt, zeigt

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