Nichtamtlicher Teil 117*
Verfaſſer zuſammengetan haben, der Schwerpunkt
bei den Wirkungen von Klima und Wetter auf
' den Menſchen, auf Pflanzen- und Tierwelt. Es
wird den Zuſammenhängen zwiſchen Wetter und
Geſundheit nachgegangen; die Betrachtung des
Mikroklima3, wie es ſich etwa über Wäldern und
in Städten entwickelt, nimmt mit Recht einen
großen Raum ein. Ebenſo ſindet das künſtliche
Klima in Wohn- und Arbeitsſtätten Berückjichtigung.
Da wir dem Buch entnehmen können, wie
ſtarxf wir von der Beſchaffenheit der uns umgebenden
Lufthülle abhängig ſind, lieſert e8 einen wert-
vollen Beitrag zu einer ganzheitlichen Betrachtung
der Natur. Es iſt daher den Lehrern der ver-
ſchiedenſten Fächer zu empfehlen, ſich mit ſeinem
Inhalt vertraut zu machen.
Berlin. Scheer.
Litirow: Die Wunder des Himmels.
10. Auflage.
Verlag Ferd. Dümmler, Berlin.
Dieſes Werk, deſſen frühere Auflagen man
öfter unter den Büchern von Eltern und Groß-
eltern finden fann, liegt jebt in der zehnten, von
Profeſſor Friedrich Be > e r bearbeiteten Auflage
vor. Es iſt reizvoll, die erſte Auflage von 1834
mit der vorliegenden zu vergleichen. Man erkennt
dann die Fortſchritte, die unſere Kenntnis der
Himmelswelt ſeitdem gemacht hat. Ganz beſonders
groß ſind ſie bei der Auffaſſung von dem Bau
Des geſamten Weltalls, wie das in dem ganz neu-
geſtalteten zweiten Abſchnitt zum Ausdruck fommt.
Wenn in dem Buch unſer gegenwärtiges Wiſſen
von den Erſcheinungen am Himmel deutlich wird,
jo tritt demgegenüber das „Wundern“ mehr in
- den Hintergrund. Und doch bleibt troß aller hinzu-
gefommenen Erfenntnis auc< heute noch nicht
weniger Veranlaſſjung zum Wundern, zum Staunen
und zum Ergriffenſein. |
Das Werk gibt zuverläſſige Auskunft. Die
veungen treten leider meiſt nicht deutlich genug
ervor.
Berlin. S El
Deutſche Warenkunde.
Heraus8gegeben vom Kundendienſt.
Berlin 1939, Verlag Alfred Meßner.
Loſeblattſorm. Erſtes Teilwert etwa 320 Blatt.
Preis 27 RM. Fortſezung je 100 Blatt 9,50 RM.
Da53 vorliegende Werk iſt geſ wirkung der Reichskammer der bildenden Künſte
und des Werberats der Deutſchen Wirtſchaft. Der
in Loſeblattſorm gehaltene Katalog enthält eine
Auswahl vorbildlicher Gebrauch8gegenſtände hand-
werklicher und induſtrieller Herkunft. Die „Deutſche
Warenkunde“ dient nicht privatwirtſchaftlicher
Werbung, ſie verfolgt vielmehr ausſchließlich das
Ziel, dem Handel und der Verbraucherſchaft die
Suche nac< wirklich formſchönen, zwecd>mäßigen
und preiswerten Dingen auf dem Gebiete des
Wohnweſens8, des Innenaus8baus, des häuslichen
Leben8, des verſönlichen Bedarſ8 uſw. zu exr-
leichtern und ſie auf Gebrauchs8gegenſtände hin-
zulenken, die nach dem Urteil anerkannter Fachleute
als vorbildliche Leiſtungen gelten können. Jeder
aufgenommene Gegenſtand erhält ſein eigenes
Blatt, auf dem er unter Mitwirkung erſter Licht-
bildner abgebildet iſt, jein Werkſtofſ, ſein Herſteller
und Entwerfer ſowie die ungefähre Preislage
angegeben iſt. Durch ſeine Aufgliederung nach
Warengruppen, Werktſtoſſen und Erzeugungs3art
wird das Werk troß des Umfanges tadellos Über-
ſichtlich.
Die „Deutiche Warenkunde“ iſt als äußerſt
wertvoller Beitrag zu betrachten zur Lenkung
unſeres Lebensſtils weg vom Maſſentitſch zurück
zu einer art- und zeitgerehten Wohnkultur, wie
ſie vergangenen Jahrhunderten ſelbſtverſtändlich
war und die durc< die JInſtinktloſigfeit des
liberaliſtiſchen Zeitalters vernichtet wurde. Das
Werk iſt eine kulturelle Tat, die vor allem von
denen begrüßt werden wird, die nicht Gelegenheit
und Zeit haben, vorbildliche Gebrauc an Ort und Stelle auswählen zu können. Daneben
wird das Wert auch zweifellos zur Belebung des
Handwerks beitragen, das heute no unter dem verderblichen Einfluß einer entſeelten
Induſtrieerzeugung leidet. Nn
Berlin. Kaltenegger.
Beamten-Jahrbuch.
Wiſſenſchaftliche Monat3ſ das Deutſc Herausgegeben vom Reichsbund der Deutſchen
Beamten und vom Reichs8verband Deutſcher Ver-
waltungs8-Akademien.
Bezugspreis: 1,50 RM vierteljährlich.
Heft 11l, November 1938,
In dem vorliegenden Heſt ſtellt Miniſterialrat
Dr. Ernſt Wi geſeß vom 30. Juni 1933, das durc< das Deutſche
Beamtengeſeß und andere Geſeße in vielen Teilen
ſeine Geltung verloren hat, in ſeiner gegenwärtigen
Geſtalt dar. Die Benüßung dieſes Auſſates er-
leichtert weitgehend die praktiſche Anwendung der
ſonſt ſchwer zu überblikenden noch geltenden Teile
dieſes Geſeßes.
Ferner bringt Regierungsrat Dr. Knieſ in
einem Aufſaß über die Einführung des Reich3-
dienſtſtrafrechts im Lande Öſterreich einen kurzen
Überblid über die weſentlichen Unterſchiede zwiſchen
dem bisherigen üöſterreichiſchen Dienſtſtraſrec den nunmehr auch in der Oſtmark geltenden reichs8-
rechtlichen Beſtimmungen.
Profeſſor Dr. Hans Peters behandelt wichtige
Entſc

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