154* | Nichtamtlic 2. Deutſchland und Italien im Kampf um den Rohſtoff.
3. Abwehr des Bolſchewi8mus und Neuordnung in Mittel-
und Südeuropa. |
2. Der deutſ<-japaniſc Rahmenthemen: |
1. Volks- und Staatsbegriff in Deutſchland und Japan.
2. Deutſchland und Japan im Kampf um den Rohſtoff.
3. Abwehr des Bolſchewi8mus und die Neuordnung in
Europa und in Oſtaſien.
3. Der deutſc Rahmenthemen:
1. Die deutſch-bulgariſchen wirtſchaftlichen Beziehungen.
2. Die deutſch-bulgariſchen kulturellen Beziehungen. |
3. Die Geſchichte der politiſhen Beziehungen zwiſchen
Deutſchland und Bulgarien.
4. Der deutſc Rahmenthemen:
Volks8gedanke und Staatsbegriff in Deutſchland und
Finnland.

Bücher und Zeitſ Goethe.
Sein Leben in Selbſtzeugniſſen,
Briefen und Berichten.
Von Wolfgang Goeb.
Ehiller.
Sein Leben in Selbſtzeugniſſen,
Briefen und Berichten.
Von Eberhard Kretſ Hölderlin.
Sein Leben in Selbſtzeugniſſen,
Briefen und Berichten.
Von E. Kurt Fiſch Propyläenverlag, Berlin.
Geb. je 4,80 RM.
Mit dieſen drei Büchern unternimmt der
Propyläenverlag einen neuen Verſuch. Er will
Verſtändnis für unſere großen Dichter wecken, er
will dur; eine Aus8wahl von eignen Leben3-
ſchilderungen, von Briefen und von Berichten von
Zeitgenoſſen ein unmittelbares Bild vom Leben
und Streben der Klaſſiker geben. Er will uns
das Ringen um Inhalt und Form, die verzweiſelten
und die erlöſenden Stunden des ſchöpferiſchen
Menſchen nahebringen. |
Das Beginnen iſt aufs wärmſte zu begrüßen.
Unſere Klaſſiker haben uns auch heute unendlich
viel zu ſagen. Daher muß jeder erfolgverſprechende
Verſuch, uns das Leben und das Werk unſerer
Klaſſiker lebendig zu machen, gefördert werden.
Der Verſuch ſcheint mir vollauf geglückt zu ſein
bei dem Werk über Goethe. Wolſgang Goeß
hat in ſouveräner Weiſe die rieſige Stoſſülle ge-
meiſtert und in der Beſchränkung ein eindringliches
Bild vom Leben und der Entwiklung des Olympiers
geſtaltet. Wir erleben den Werdegang Goethes
unmittelbar, immer wieder wird die Verbindung
zwiſchen dem Ablauf des Lebensſchijals und den
großen Schöpfungen des Dichters lebendig ſichtbar.
Während und nach der Lektüre wird der Leſer
immer wieder zu den „Geſammelten Werken“
greifen. Und damit hat das Buch ſeinen Zwe

erfüllt: es regt an zu näherer Beſchäftigung und
Auzseinanderſeßung mit dem Dichter, es offenbart
dem Leſer die Schäße, die in den „verſtaubten
Klaſſikern“ verborgen ſind. Er ſpürt plöklich, daß
unſere großen Dichter der Klaſſikerzeit keine8wegs
zum alten Eiſen gehören. Sie ſind ihm vertraut
geworden, er will mehr von ihnen wiſſen.
Das gleiche Ziel erreicht Eberhard Kretſ<-
marx mit ſeinem „Schiller“. Auch hier eine kluge
Aus8wahl aus dem reichen Schrifttum, ein un-
merkliches Hinführen und Hineinführen, auch hier
ein fein abgewogener, einfühlender Zwiſchentext.
Nicht ſo geglü>t ſcheint mir der „Hölderlin“
von E. Kurt Fiſch er. Vielleicht iſt es beſonders
ſchwer, die Bedeutung Hölderlins uns Heutigen
nahezubringen. Der Alltag laſtet ſo quälend auf
dieſem Buch, daß der große Dichter allzu ſtark in
den Hintergrund tritt. Vom Philoſophen Hölderlin,
deſſen Schriften unſere Kriegsfreiwilligen 1914 ins
Feld mitnahmen, erſährt der Leſer wenig. Wer
ſich dur dieſe3 Werk eine erſte nähere Bekanntſchaft
mit Hölderlin erhofft, wird vielleicht etwas ent-
täuſcht ſein. Der Zuſammenhang von Leben und
Werk tritt nicht ſo greiſbar nahe hervor wie im
„Siller“ und im „Goethe“. Das Intereſſe für
das Schaffen Hölderlins, die Neugier auf die
großen dichteriſchen und philoſophiſchen Schöpfungen
wird nicht nachhaltig genug gewedct.
Alle drei Bücher ſind durch eine Fülle von
Bildern, zeitgenöſſiſchen Stichen, Scherenſchnitten,
Karikaturen und Fakſſimilia aufgelo>ert, Ahnen-
tafeln zeigen die Dichter im Verbande der Sippe.
Berlin. Gen.

Deutſ Von Dr. Hermann Wanderſ.
Berlin 1938, Verlag Bong & Co.
In Ganzleinen 5,80 RM.
Das 300 Seiten ſtarke Werf von Dr. Hermann
Wanderſche> kommt zweifellos einem ſtarken Be-
dürfnis entgegen. Der Verfaſſer hält, was er

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