64 - Amtlicher Teil
des vorgeſchriebenen Studiums oder die Ablegung
der das Hochſchulſtudium abſchließenden Prüfung
durc< Kriegsdienſt verzögert worden iſt, iſt davon
auszugehen, daß für die Zulaſſung zu der das
Hochſchulſtudium abſchließenden Prüfung (Diplom-
prüfung) eine zweijährige praktiſche Be-
ſchäftigung vorgeſchrieben iſt (8 4 der Prüfungs8-
ordnung (B) für Studierende der landwirtſchaftlichen
Hochſchulen vom 24. Juli 1922 --- LwMBl.
S. 609 -- und Abſc des Reichsminiſters für Wiſſenſchaft, Erziehung
und Volksbildung vom 18. Juni 1935 -- RMin.-
AmtsblDtſch Wiſſ. S. 284 ff. --).
3< bitte, hiernach künftig zu verfahren.
Berlin, den 14. November 1938,
Der Reichsminiſter für Ernährung u. Landwirtſchaft.
Im Auftrage: Dr. Kummer.
An den Reichsbauernführer (Verwaltungsamt) in
Berlin SW 11, -- 1/10-1635.
* |
*
Abſchrift zur Kenntnis.
Dieſer Erlaß wird nur im RMinAmtsbl.
Dtſc Berlin, den 31. Dezember 1938.
. | Der Reichsminiſter
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung.
Im Auftrage: Döring.
An die Unterrichtöverwaltungen der Länder (ohne
Öſterreich), den Herrn Reichskommiſſar für das
Saarland in Saarbrüken und die Herren
Regierungspräſidenten in Preußen. -- BE V
6111/29. |
| (RMinAmtsblDtſchWiſſ. 1939 S. 63.)
54. Höhere Landbauſchulen, hier Prüfungs-
gebühren. |
Die Prüſungs8gebühr nach Ziffer X der Ord-
nung für die Abſchlußprüfung an den Höheren
Landbauſchulen vom 24. September 1935 --K V
3092/35 -- (RMinAmtsblDtſchWiſſ. S. 414) wird
auf 15 RM feſtgeſebt. Der gleiche Saß iſt für
die Wiederholungsprüfung zu erheben. Die
Einſc Aufnahmeprüfungen ſind gebührenfrei.
Berlin, den 12. Januar 1939.
Der Reichsminiſter
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung.
Im Auftrage: Döring.
An die Herren Regierungspräſidenten in Preußen,
die Unterricht3verwaltungen der Länder, den
Reichsnährſtand (Verwaltung8amt) in Berlin
SW 11, Deſſauer Straße 26, und den Herrn
Oberpräſidenten der Rheinprovinz (Verwaltung
de3 Provinzialverbandes) in Düſſeldorf, Landes-
haus. -- E V 6602/15/38.
(RMinAmtsblDtſchWiſſ. 1939 S. 64.)
55. Beſtimmungen über die Aufnahmeprüfung
für die Oberklaſſe ohne das Abſchlußzeugnis
einer mittleren Schule bzw. das Verſetungs-
zeugnis für die 7. Klaſſe einer höheren Schule.
In der Anlage Überſende ich Beſtimmungen
über die Aufnahmeprüfung in die Oberklajſe einer
Landfrauenſchule ohne Beſuch einer mittleren oder
höheren Schule. Durch dieſe Prüfung foll be-
gabten Mädchen der Beruf der Lehrerin der
landwirtſchaftlihen Haushaltungskunde und der
ländlichen Haushaltpflegerin zugänglich gemacht
werden.
* ,
Der in den Beſtimmungen vorgetehen
“ZwV& LVO PVL IEY WW YTEPC-HELSSLSS 4 vr = » ene
Vorbereitungslehrgang wird zunächſt für das
geſamte Reichsgebiet an der Staatlichen Land-
frauenſchule Oranienbaum (Land Anhalt) ein-
gerichtet ; er dauert ein halbes Jahr.
Beſonders begabte Mädel können in Ausnahme-
fällen den Vorbereitungslehrgang neben dem Beſuch
der Staatlichen Landfrauenſchule in Abendlehrgängen
beſuchen. |
- Das Schul- und Verpflegungsgeld für die
Landfrauenſchule und den Vorbereitungslehrgang
beträgt 35 RM bis höchſtens 75 RM monatlich.
E3 wird nac< dem Einfommen und Vermögen
des Erziehungsberectigten geſtaſſelt. In beſonderen
Fällen können außerdem noch Erziehungsbeihilfen
gewährt werden.
Der erſte Lehrgang wird vorausſichtlich am
1. April 1939 beginnen.
Meldungen müſſen auf dem in den Bes-
ſtimmungen vorgeſehenen Wege ſpäteſtens bis
zum 1. Februar bei mir vorliegen.
I< bitte, die Beſtimmungen über die Auſnahme-
prüfung durch die Preſſe oder auf anderen geeignet
erſ Lande bekanntzumachen.
Berlin, den 16. Januar 1939.
Der Reichsminiſter |
für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung.
In Vertretung: Zichinthſ<.
An die Unterrichtsverwaltungen der Länder und
die Herren Regierungspräſidenten in Preußen. =-
E V 6702/7 E IId, WL (b).
(RMinAmtsblDtſc *
Anlage.
Weſtimmungen
über die Aufnahmeprüfung für die Oberklaſſe
einer Landfrauenſc einer mittleren Schule bzw. das Verſeßungszeugnis
für die 7. Klaſſe einer hößeren Schule.
1, Zwe> der Prüfung.
Die Prüfung hat den Zwe, begabten Mädeln,
die ſich bereit3 in der ländlichen Hauswirtſchaft
bewährt haben und die ſich aus beſonderen Gründen

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